50 Jahre DRK-Begegnungsstätte

Edith Litzenroth, Ingrid Wichmann und Ingrid Baumgart (v.l.) sind seit Jahren ehrenamtlich nicht nur in der Begegnungsstätte atkiv.
Edith Litzenroth, Ingrid Wichmann und Ingrid Baumgart (v.l.) sind seit Jahren ehrenamtlich nicht nur in der Begegnungsstätte atkiv.

Vier engagierte Frauen leiten seit Jahren ehrenamtlich die Geschicke der sozialen Einrichtung des DRK -Ortsvereins

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05. Juli 2014, 00:33 Uhr

Die vier Frauen sind die gute Seele der DRK-Begegnungstätte: Ingrid Baumgart, Renate Vagt, Edith Litzenroth und Ingrid Wichmann. Ohne sie läuft gar nichts - und das schon seit vielen Jahren. Anderen helfen, den Senioren einen schönen Nachmittag bescheren, die Kleiderkammer verwalten, Tische decken, Geschirr abräumen, Altkleider annehmen und sortieren, sich die kleinen und großen Sorgen und Nöte der Gäste anhören - das ist die Aufgabe des engagierten Quartetts. „Da ist schon manchmal eine ganze Menge zu tun, aber es macht auch Freude, wenn man jemanden glücklich gemacht hat“, sagt Ingrid Baumgart, die neben der Kleiderkammer und der Begegnungsstätte auch noch in der DRK-Bereitschaft und beim Blutspenden aktiv ist. Seit 1976 ist sie die gute Seele des DRK, hilft, wo sie kann.Ebenso ist es bei Edith Litzenroth, die seit 50 Jahren beim DRK aktiv mitwirkt. Die Begegnungsstätte liegt den vier Frauen ganz besonders am Herzen - und das nicht nur, weil diese im Juli 50 Jahre alt wird. Dieses Ereignis wurde mit einem großen Sommerfest mit musikalischen Darbietungen, lustigen Anekdoten bei Kaffee und Kuchen gefeiert.

Seit 1964 öffnet die Begegnungsstätte für Gäste ihre Pforten. Jeden ersten Dienstag im Monat treffen sich dort Interessierte – hauptsächlich Seniorinnen und Senioren - zu einem „Bunten Nachmittag“. Die Villa in der Lokfelder Straße gehörte seit 1936 dem Vaterländischen Frauenverein. Vererbt wurde sie von einer alleinstehenden Reinfelder Lehrerin, die in ihrem Testament die Nutzung für gemeinnützige Zwecke verfügte. Nach den Kriegswirren und der zeitweisen Beherbergung der diakonischen Schwesternstation sowie einer kriegsbedingten Schließung ging der Besitz 1952 in den DRK-Ortsverein über. Bis 2008 lagen die Geschicke der Begegnungsstätte lange Jahre in Händen von Hiltraud Rösch und Ingeburg Weiß, bis das heutige Team die Aufgabe übernahm. Zahlreiche Umbau- und Erneuerungsarbeiten folgten im Laufe der Jahre. Heute beherbergt das Haus im ersten Stockwerk die Kleiderkammer, die jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet hat. „Durch die vielen Flüchtlinge ist der Bedarf stark angestiegen. Wir haben hier schon ganze Haushalte ausgestattet“, sagt Ingrid Baumgart. Ein Außenanstrich der alten Villa sei dringend erforderlich, betont die engagierte DRKlerin. Dafür seien 8 000 bis 10 000 Euro erforderlich, die das DRK aus seinen Beiträgen nicht aufbringen könne. Daher hoffen sie und ihre Mitstreiterinnen auf Spenden aus der Bevölkerung.

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