Barsbüttel : 38-Jähriger erstochen – vier Männer verhört

Peter Wüst
Das Opfer hatte sich nach ersten Erkenntnissen der Polizei zunächst mit den vier Männern gestritten und danach erneut mit dem mutmaßlichen Täter.

Ein Mann wird auf offener Straße im Kreis Stormarn erstochen – nach einem Streit mit vier Männern. Er kann zunächst flüchten, blutet aber stark und bricht zusammen.

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05. November 2013, 10:33 Uhr

Barsbüttel | Bei einer blutigen Auseinandersetzung ist ein Mann in Barsbüttel (Kreis Storman) in der Nacht zum Dienstag erstochen worden. Als Tatverdächtiger wurde ein 33-Jähriger festgenommen. Er wird am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt. Zu einem möglichen Tatmotiv machte die Polizei noch keine Angaben. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 38 Jahre alten gebürtigen Russen mit Wohnsitz in Geesthacht. Auch der Verdächtige sei Russe.

Nach bisherigen Informationen soll sich das Drama so abgespielt haben: Der 38-Jährige trifft sich mit einigen Bekannten. Streit brandet auf. Schließlich greift mutmaßlich der 33-Jährige das Opfer an und sticht gegen 0.30 Uhr mehrfach auf es ein. Das Mann blutet stark und versucht zu fliehen. Gegen 1 Uhr entdecken Bewohner den leblosen Mann. Notarzt und Rettungsdienst können nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Polizei nahm zugleich zwei Männer fest. Zwei weitere stellten sich, darunter der Tatverdächtige. „Wir haben alle vier Männer verhört, um Erkenntnisse über das Verbrechen zu bekommen“, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen der Mordkommission Lübeck dauern an. Das Ergebnis der Obduktion der Leiche soll am Mittwoch bekanntgegeben werden.

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