zur Navigation springen
Stormarner Tageblatt

13. Dezember 2017 | 16:02 Uhr

Trittau : 38 Büros und ein Veranstaltungssaal

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der neue Verwaltungssitz der Raiffeisenbank Südstormarn in Trittau bringt Mitarbeiter aus drei Standorten unter ein Dach. Das Besondere an dem Bau ist die moderne Technik unter dem Gesichtspunkt Nachhaltigkeit.

Im August 2012 war erster Spatenstich, am Sonnabend wurde die Einweihung des neuen Verwaltungssitzes der Raiffeisenbank Südstormarn in der Bürgerstraße 1 gefeiert.

6,10 Millionen Euro wurden bislang von dem geplanten Budget von 6,15 Millionen Euro verbaut. Entstanden sind moderne, helle Räume für 70 Mitarbeiter, die zuvor an drei Standorten – Ahrensburg, Mölln und Ratzeburg – gearbeitet haben. Die Filialen für die Kunden bleiben in den Städten erhalten, insgesamt beschäftigt die Raiba 150 Personen.

Das Besondere an dem Bau ist die moderne Technik unter dem Gesichtspunkt Nachhaltigkeit: Geothermie und Wärmepumpem beheizen im Winter und kühlen im Sommer. Die Lüftungsanlage sorgt für den Luftaustausch und benutzt die Abluft zur Wärmerückgewinnung. Eine Solar- und Photovoltaikanlage liefert eine Leistung von 37000kWh/a und deckt damit den Energiebedarf für die gesamte Haustechnik.

Auch in die Sicherheit wurde investiert: Das Kreditarchiv ist zutritts- und brandschutzgesichert, der IT-Raum klimatisiert und brandschutzgesichert. Die Besucher der Eröffnungsfeier durften mit dem IT-Experten Endrej Glischinski einen Blick hinein werfen und erfuhren, dass man in dem Raum bis zu zwei Stunden sicher ist, sollte einmal ein Feuer ausbrechen.

Aber nicht Feuer, sondern Wasser brachte den Terminplan des Baus durcheinander, der schon unter dem langen Winter gelitten hatte. Vorstandsmitglied Carsten-Peter Feddersen: „Der Vorstand ist am 16. Dezember in die neuen Räume eingezogen, am 18. Dezember stand alles unter Wasser. Das hat uns bis in den April hinein beschäftigt.“ Zum Glück ein Versicherungsschaden, der inzwischen behoben wurde.

Neben den 38 Büros gibt es auch einen großen Veranstaltungssaal, der auch für öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung stehen soll. Das freute Bürgermeister Walter Nussel, da es in Trittau keine Veranstaltungshalle gibt. „Mit diesem Arbeitsort wird die Region gestärkt“, betonte Nussel und regte an, wer von den Mitarbeitern noch nicht in Trittau wohne, könne sich ja in den Neubaugebieten niederlassen. Als Geschenk überreichte er ein Bild mit Trittaus Wahrzeichen, der Wassermühle.

Der Festakt mit geladenen Gästen ging in einen Tag der offenen Tür für die Kunden und über. Später feierten auch die Mitarbeiter mit Familien die Einweihung.






zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen