zur Navigation springen
Stormarner Tageblatt

20. August 2017 | 06:52 Uhr

Bad Oldesloe : 300 000 Euro für neue Brücke

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Holzkonstruktion vom Exer zur Schwimmhalle muss komplett erneuert werden und bleibt deshalb gesperrt. Der Mittelteil befindet sich in Landesbesitz.

Zum frisch renovierten Travebad führt vom Exer zwar eine Fußgängerbrücke über den Konrad-Adenauer-Ring, benutzen kann man sie allerdings nicht. Mit Beginn der Reparaturarbeiten war die Holzbrücke gesperrt worden, in dieser Zeit wurde festgestellt, dass die Konstruktion marode ist und komplett ersetzt werden muss. Geschätzte Kosten: 300 000 Euro.

„Die Brücke ist sehr lang“, erklärt Oldesloes Hauptamtsleiter Malte Schaarmann die hohen Kosten. Entdeckt wurden die Schäden bei einer routinemäßigen Kontrolle. „Die Brücken werden jährlich begutachtet und alle drei drei Jahre einer größeren Überprüfung unterzogen. Dabei wurde gravierende Mängel an tragenden Teilen festgestellt. Deshalb können wir die Brücke jetzt nicht freigeben“, so Schaarmann.

Besonderheit an der Schimmbad-Brücke: Die Zu- und Abgänge auf beiden Seiten gehören der Stadt, der Mittelteil über der Bundesstraße dem Land. Deshalb müssen die Stadt und der Landesbetrieb in Lübeck an einem Strang ziehen. „Wir sind in der Planungsphase. Die Brücke soll noch in diesem Jahr erneuert werden“, sagt Schaarmann.

Das geht, weil die Betonkonstruktion über dem Konrad-Adenauer-Ring, auf der die Brücke ruht, noch in Ordnung ist. Die Ausschreibung wird trotz gemeinsamer Planung getrennt erfolgen, um die Kosten klar aufteilen zu können. Der Landesbetrieb gibt den Mittelteil in Auftrag, die Stadt die Auf- und Abgänge. „Wir gehen zurzeit davon aus, dass wir zwei Drittel der Kosten übernehmen müssen“, so der Hauptamtsleiter.

Aus Holz wird die neue Brücke nicht mehr sein. Für den Landesbetrieb gilt eine entsprechende Anweisung, auch bei der Stadt setzt man auf ein wartungsarmes Material, auch wenn die alte 35 Jahre gehalten hat . „Es wird vermutlich eine Stahlkonstruktion werden“, sagt Schaarmann. Endgültig wird das aber erst die Ausschreibung auf Vorschlag des Ingenieurbüros zeigen.

 

zur Startseite

von
erstellt am 19.Feb.2014 | 12:30 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen