zur Navigation springen
Stormarner Tageblatt

20. November 2017 | 07:09 Uhr

Bad Oldesloe : 28 Nester sind bezogen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Noch fehlen an fünf Stormarner Standorten die geflügelten Partner: Dennoch sind bereits 28 Nester an zurückgekehrte Storchenpaare „vermietet“.

shz.de von
erstellt am 06.Mai.2017 | 08:00 Uhr

Auch in diesem Jahr waren die ersten Störche schon Anfang Februar zurück aus ihren Winterquartieren, so beispielsweise in Todendorf und Lasbek. Gegenwärtig sind 28 Nester (Vorjahr 30) in Stormarn mit Störchen besetzt. Allerdings fehlen an fünf Standorten noch die Partner, so in Fischbek, Mollhagen, Rümpel, Tangstedt Willstedt und in Trittau. Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass man noch etwa zwei Wochen auf weitere Rückkehrer hoffen kann. In Langelohe hatte sich 2016 noch am 20. Mai ein Storchenpaar eingefunden und erfolgreich ein Junges aufgezogen.

Im vergangenen Jahr gab es Neuansiedlungen auf maroden Nistunterlagen in Bad Oldesloe Kneeden, Trittau und Jersbek Klein Hansdorf. Diese Nistunterlagen wurden im Herbst 2016 von den Nabu-Storchenbetreuern mit finanzieller Unterstützung der Sparkassenkulturstiftung Stormarn grundsaniert und erneuert. Bisher hat sich an diesen neuen Standorten in Bad Oldesloe Kneeden ein Storchenpaar und in Trittau ein Einzelstorch eingefunden. Ein schöner Erfolg.

Leider verbreiten sich auch in Stormarn die Nilgänse immer stärker, was zu Konflikten mit den rückkehrenden Störchen führt. Nilgänse brüten in Baumhorsten und nehmen auch gern Storchenhorste bzw. vorbereitete Nistunterlagen für Störche als Nistmöglichkeit an. Sie verteidigen ihr Brutrevier sehr aggressiv gegen die Störche, die nicht selten den „Kürzeren ziehen“.

Storchenpaare gibt es bisher in folgenden Orten des Kreises Stormarn:
❏Bargfeld-Stegen: 5 Paare, Bad Oldesloe Kneeden, Seefeld, Grönwohld, Groß Barnitz, Heilshoop, Jersbek, Klein Wesenberg, Langelohe, Papendorf, Lasbek, Meddewarde, Rethwisch-Feld, Sprenge, Stemwarde, Sühlen, Todendorf, Tremsbüttel, Westerau. Nun bleibt zu hoffen, dass auch die Brutsaison erfolgreich und ohne große Verluste bei den Jungen verlaufen wird.
>Wissenswertes zu den Störchen findet man auch im Internet unter www.nabu-badoldesloe.de


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen