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27 Paare – Stormarns Storchensaison läuft rund

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

shz.de von
erstellt am 19.Mai.2016 | 18:21 Uhr

Während die ersten Störche in diesem Jahr schon am 8. Februar zurück waren und inzwischen Nachwuchs haben dürften, trafen noch vor wenigen Tagen die letzten Störche in Stormarn ein. So ist das Nest in Wiemerskamp und das in Hammoor erst seit ein paar Tagen durch ein Storchenpaar besetzt. Auch in diesem Jahr waren einige „Ostzieher“ spät dran. Die Ursache hierfür ist bisher nicht bekannt.

Immerhin haben wir bisher 27 Paare (Vorjahr 28) in Stormarn und damit wiederum eines der besten Ergebnisse seit Beginn der Bestandserfassungen 1971.

Eine Neuansiedlung ist in diesem Jahr im Fischbeker Ortsteil Mönkenbrook zu verzeichnen. Das Nest von Meister Adebar befindet sich auf dem hinteren Teil des Grundstücks der Familie Hagelstein. Vor zwei Jahren wurde dort eine Kastanie in mehreren Metern Höhe geköpft. Auf die Spitze des Stamms setzte sich dann kurz darauf ein Storch, aber er blieb allein und er baute auch kein Nest. Im vergangenen Jahr dann auch wieder. Ein Einzelstorch besetzte den Stamm,










doch mehr
passierte nicht.
Mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Bargteheide wurde dann Anfang 2016 von den Grundstücksbesitzern auf den Stamm der Kastanie eine Nistunterlage montiert. Die Aktion führte zum Erfolg. Es ließ sich dort ein Storchenpaar nieder,










das auch bereits fleißig am Brüten ist. Auch in Wiemerskamp hat sich nach zwei Jahren ohne Störche wieder ein Meister-Adebar-Paar eingefunden.

In Stemwarde hatte erneut ein Nilganspaar das Storchennest „besetzt“ und eine Brut begonnen, was allerdings zu Konflikten mit den rückkehrenden Störchen führte. Dort haben die Anwohner für die Nilgänse einen etwas kleineren Ersatzmast mit Nistunterlage aufgestellt und die Nilgänse kurzerhand „umziehen“ lassen. Mit Erfolg, Nilgänse und Störche brüteten dort in friedlicher Nachbarschaft, was leider eher selten der Fall ist, weil die Nilgänse ihr Revier in der Regel aggressiv verteidigen.

Bis auf die Nester in Neritz, Klein Schenkenberg und Tangstedt sind alle Nester wieder von einem Storchenpaar besetzt worden. In Bargfeld-Stegen sind erneut alle sechs Nester besetzt.

Nun bleibt zu hoffen, dass auch die Brutsaison erfolgreich und ohne große Verluste bei den Jungen verlaufen wird, auch wenn es für die „Spätrückkehrer“ schon knapp wird mit dem Nachwuchs.

>Weitere Informationen zu den Störchen findet man auch im Internet unter www.nabu-badoldesloe.de











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