Bad Oldesloe : „1848“ – umjubelter Abschied vor ausverkauften Rängen

Harry Mähl spielt Julius Schythe, Claus-Michael Stäcker ist der Ururgroßneffe des ersten Oldesloer Verlegers.
1 von 4
Harry Mähl spielt Julius Schythe, Claus-Michael Stäcker ist der Ururgroßneffe des ersten Oldesloer Verlegers.

Nach dem Premierenwochenenden für „Bad Oldesloe macht Theater“ bog das Stück „1848 – Freiheit für Bad Oldesloe“ auf die Erfolgsspur ein.

shz.de von
25. Mai 2015, 23:45 Uhr

Volle Ränge, zufriedene Zuschauer und erleichterte Schauspieler. Nachdem das Premierenwochenende mit seinen fünf Vorstellungen für „Bad Oldesloe macht Theater“ und das Stück „1848 – Freiheit für Bad Oldesloe“ in Sachen Zuschauerzahlen enttäuschend verlaufen war, bog die Produktion am zweiten – und letzten – Wochenende auf die Erfolgsspur ein. Mit vier sehr gut besuchten Aufführungen im Kulturhof wurde das Buch „1848“ geschlossen.

Zur Freitagabend-Vorstellung war Claus-Michael Stäcker, ein Nachfahre der Verlegerfamilie Schüthe, mit seiner Frau aus Kiel angereist. Und zeigte sich restlos begeistert: „Spitzenmäßig! Ein wirklich tolles Stück, es hat mir sehr gefallen. Es ist ein sehr geschichtsträchtiges Theaterstück. So muss es im Jahr 1848 gewesen sein in Oldesloe. Das war damals ein schweres Brot für Julius Schythe“, sagte der Ururgroßneffe des ersten Oldesloer Zeitungsverlegers, der im Stück von Harry Mähl gespielt wird.

Ob sich die jahrelangen Vorbereitungen und das intensive, monatelange Proben auch finanziell ausgezahlt und am Ende wenigstens eine „schwarze Null“ unter dem Strich steht, wird sich erst in der Endabrechnung zeigen. Daran dass die Stadt und das Publikum durch „1948“ gewonnen haben, besteht allerdings kein Zweifel.

Trotz der Erfolgs und des großen Zuspruchs am zweiten Wochenende wird sich das Team zusammensetzen und überlegen, wie man bei der nächsten Produktion schon von Beginn an bessere Kartenverkäufe erzielen kann. Insgesamt können die Beteiligten nach stressigen Wochen aber zufrieden mit dem Erreichten sein. Das Bühnenbild und die Tribüne wurden gestern abgebaut – das achte „Bad-O-maT“ Projekt seit 2002 ist damit Geschichte.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen