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Stormarner Tageblatt

20. August 2017 | 23:12 Uhr

18 statt 16 neue Klassenräume

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ein CDU-Vertreter fehlte im Ausschuss: Beschluss mit Stimmen der SPD und Grünen

16 neue Klassenräume sollten an der Beruflichen Schule Bad Oldesloe gebaut werden. So lautete der Kompromiss. Bis zum letzten Schul- und Kulturausschuss. Weil ein CDU-Vertreter fehlte, kam es mit den Stimmen von SPD und Grünen zum Beschluss für 18 Klassen. Am Haushaltsansatz von 5,1 Millionen Euro änderte das natürlich nichts.

„Wir versuchen mit den 5,1 Millionen mehr als 16 Klassenräume zu bauen“, schlug Kreisbaudirektor Klaus Kucinski im Wirtschafts-, Planungs- und Bauausschuss vor. Das entsprach auch dem Antrag, den Ausschussvorsitzender Wolfgang Gerstand kurzfristig einbrachte. „Wir sind noch in einer ganz frühen Phase“, so Kucinski. Neben einem Anbau seien auch eine Aufstockung oder ein Solitärgebäude denkbar. Und wenn man die Container bekomme, die das Land zurzeit abgebe, könne man die Stahlgerüste „mit einem Schrägdach und einer Fassade“ ebenfalls für einen Bau verwenden.

Schulleiter Rüdiger Hildebrandt betonte, dass man 16 statt 18 Klassen nur unter Bedenken zugestimmt habe. Die Zahl der Flüchtlinge in der Schule bleibe aber hoch, da die Jüngeren von den anderen Schulen kämen. „Stormarns Einwohnerzahl wächst und im Betreuungs- und Pflegebereich fehlen schon heute die Fachkräfte. Wir brauchen die Ausbildung“, betonte Margot Sinning, die im Schulausschuss auf die 18 Klassenräume gedrängt hatte. Bereits in den vergangenen Jahren hätten die Beruflichen Schulen in Bad Oldesloe in diesem Bereich 25 zusätzliche Lehrerstellen und 450 Schüler bekommen, so Hildebrandt. Der Baubereich soll zur Mai-Sitzung Baumöglichkeiten und Kosten vorlegen.



Ausschuss für Standort Hammoor
Beim Neubau eines Rettungszentrums stimmte der Ausschuss dem avisierten Standort am Ortseingang von Hammoor zu. Von den knapp 520  000 Euro für 6000 qm sind rund zwei Drittel für die Baulandverbesserung vorgesehen. Dort gebe es nicht nur eine Senke, „ich würde es eher als Seegrundstück bezeichnen“, so Frank Schmalowsky (SPD). Eine Baugrunduntersuchung steht allerdings noch an.

Die Frage, wo, mit wem und wann eine neue Rettungsleitstelle gebaut wird, bleibt offen. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir schon weiter wären. Wir wollen jetzt aber zügig weiterkommen“, sagte Sinning. Zur Möglichkeit, die Leitstelle zusammen mit der Polizei oder mit der Lübecker Feuerwehr zu bauen, hatte Landrat Henning Görtz mit dem Innenministerium und dem Lübecker Bürgermeister gesprochen: „Beide haben grundsätzlich Interesse. Wir werden das weiter sondieren, um alle Optionen für eine Entscheidung vorlegen zu können.“


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erstellt am 23.Feb.2017 | 11:41 Uhr

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