zur Navigation springen

Reinbek : 18-Millionen-Euro-Spritze für Krankenhaus

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das Sozialministerium genehmigt den Ausbau. Es handelt sich um das größtes Vorhaben in der Geschichte des Reinbeker St. Adolf-Stiftes.

Das schleswig-holsteinische Sozialministerium hat die Raumprogramme und den vorzeitigen Baubeginn für einen dreiteiligen Ausbau im Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift genehmigt. Die Baumaßnahme wird in drei Teilabschnitten durchgeführt: Eine neue Zentralsterilisation mit gleichzeitiger Erweiterung der Intensivstation und des Aufwachraums erfolgt zunächst südlich des weißen Hauptgebäudes, danach wird eine Überwachungsstation oberhalb der Eingangshalle angebaut und eine neue Zentrale Notaufnahme entsteht dann abschließend im südlichen Patientengarten.

„Damit können wir sowohl die operativen Leistungen als auch die internistische Versorgung und insbesondere die Notfallmedizin für die Patienten deutlich verbessern“, so Geschäftsführer Lothar Obst. Das Investitionsvolumen beträgt 18 Millionen Euro und stellt somit die bisher größte Baumaßnahme in der 130-jährigen Geschichte des 1884 von den Ordensschwestern der Kongregation von der heiligen Elisabeth gegründeten Krankenhauses dar. Das Land Schleswig-Holstein steuert insgesamt neun Millionen Euro, davon 4,5 Millionen aus Krankenhaus-Baumitteln und weitere 4,5 Millionen Euro aus Fördermitteln für Geräteanschaffungen bei. Den Rest investiert der Krankenhausträger des St. Adolf-Stiftes. Lothar Obst: „Mit der Genehmigung erhalten wir eine perfekte Perspektive für Medizin und Pflege.“

Die Erweiterungen finden an drei Punkten statt:

>Neue Zentralsterilisation mit gleichzeitiger Erweiterung der Intensivstation und des Aufwachraums südlich des weißen Hauptgebäudes. Der Bauantrag für die 1. Maßnahme ist bereits bei der Stadt gestellt. Die Baugenehmigung soll noch 2015 vorliegen, so dass nach öffentlicher Ausschreibung im Frühjahr 2016 begonnen werden kann.

>Die 2. Maßnahme wird die Hauptansicht von der Hamburger Straße komplettieren. Die Eingangshalle wird überbaut, das 1. Obergeschoss bis zur Gebäudekante auf der Nordseite vorgezogen und eine neue Überwachungsstation, eine Intermediate-Care-Einheit (IMC) mit acht Betten, aufnehmen. „Patienten mit komplizierten Herz-Kreislauf- oder Magen-Darm-Erkrankungen können nach operativen Eingriffen in den neuen Räumlichkeiten adäquat weiterversorgt werden, ohne die Intensivstation zu belasten“, sagt Architekt Thomas Jansen dazu.
>In einem Teil des jetzigen rückwärtigen südlichen Patientengartens wird in den nächsten Jahren eine neue Zentrale Notaufnahme (ZNA) entstehen, die direkt an die Radiologische Abteilung angebunden wird.





zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen