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Bad Oldesloe : 175 Jahre: Volles Haus beim Stormarner Tageblatt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Riesenandrang beim ersten Tag der offenen Tür in den Redaktionsräumen in der Mühlenstraße.

Riesenandrang beim Stormarner Tageblatt: Mehrere hundert neugierige und sehr interessierte Stormarner besichtigten gestern während der verkaufsoffenen Sonntags die Redaktionsräume in der Mühlenstraße. Dabei kam es zu vielen aufregenden und lustigen Begegnungen, zum Beispiel wenn Oldesloes Ehrenbürger Walter Busch auf ehemalige Schüler traf. Auf reges Interesse stießen alte Setzer- und Druckerwerkzeuge wie Klischees und Bleilettern sowie Druckerplatten aus der Sammlung von Tageblatt-Mitarbeiter Norbert Pöhls. „Damit habe ich früher noch gearbeitet“, erinnerte sich Hans-Joachim Kuhlke, der bei der Firma Spieß in der Hamburger Straße gegenüber von Haus Gutenberg gelernt hatte.

Viele Gäste ließen sich von Mitarbeiter Dirk Gusick für eine Zeitungsseite zum Mitnehmen fotografieren, während sich andere über Glas Sekt von Verkaufsleiter Alexander Viebranz freuten. Wie werden Fotos bearbeitet, Texte geschrieben und das Layout vorbereitet ? Den Redakteuren konnte man bei ihrer Arbeit auch mal über die Schulter schauen, Fragen stellen sowie Lob und Kritik äußern.

Viele langjährige Abonnenten nutzten die Gelegenheit, ihre Tageszeitung mal hautnah unter die Lupe zu nehmen. „Schon meine Mutter hat das Stormarner Tageblatt abonniert und Artikel daraus für ihr Archiv gesammelt“, erinnert sich Hildegard Unverhau. Die 81-Jährige aus Elmenhorst folgte dem Vorbild ihrer Mutter und ist seit 50 Jahren dem Stormarner Tageblatt treu. „Ich lese es immer morgens beim Frühstück von der ersten bis zur letzten Seite“, sagt die ehrenamtlich engagierte Elmenhorsterin. Dafür braucht sie zwei Stunden: „Ich interessiere mich einfach dafür, was um mich herum passiert.“ Für die Einrichtung eines Heimatzimmers im Gemeindehaus sammelt sie fleißig interessante Artikel. Die Tradition gibt sie nun an ihre Enkel weiter, denen sie regelmäßig die KiNa-Seite vorliest. Über den Service kann Hildegard Unverhau sich nicht beklagen: „Jeden Tag kommt die Zeitung pünktlich. Das klappt seit 50 Jahren.“

Claus-Michael Stäcker, ein Schüthe-Nachfahre, kam extra aus Kiel angereist, um sich die Redaktion und die öffentliche Probe des Theatervereins Badomat anzusehen. Diese Gelegenheit ließen sich mehr als 100 Besucher nicht entgehen, die im Kulturhof die Auferstehung des U-Bootes „Brandtaucher“ miterleben wollten. „Tolle Idee“, so eine Besucherin, die auch die anderen Stücke gesehen hat, „das darf man auf keinen Fall versäumen.“

Besonders die Kinder freuten sich über kleine Gewinne beim Glücksraddrehen. Luna (3) stromerte neugierig mit dem KiNa-Schreibblock durch die Redaktion. Ein hoffnungsvoller Nachwuchs?

 

 

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erstellt am 03.Nov.2014 | 04:30 Uhr

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