Rümpel : 15 Jahre Amtsvorsteher – Peter Lengfeld tritt ab

Der scheidende Amtsvorsteher Peter Lengfeld übergibt seinem Nachfolger Martin Beck (r.) die Ernennungsurkunde.
Der scheidende Amtsvorsteher Peter Lengfeld übergibt seinem Nachfolger Martin Beck (r.) die Ernennungsurkunde.

Martin Beck aus Pölitz wird mit großer Mehrheit zum Nachfolger gewählt.

shz.de von
12. Juli 2018, 06:00 Uhr

Das Amt Bad Oldesloe Land hat einen neuen Vorsteher. Martin Beck wurde in Rohlfshagen mit großer Mehrheit vom Amtsausschuss gewählt. Der Bürgermeister von Rümpel erhielt in geheimer Wahl 36 von insgesamt 49 Stimmen. Seine Mitbewerber Hans-Joachim Wendt und Jens Poppinga erhielten sieben und fünf Stimmen, ein Mitglied enthielt sich. Als ältestes Mitglied im Ausschuss leitete Ernst-Dietrich Ramm die Wahl.

Beck löst Peter Lengfeld als Amtsvorsteher ab. Wendt und Harald Lodders wurden einstimmig zu seinen beiden Stellvertretern bestimmt.

Nach der Einwohnerzahl in den Gemeinden wurden die Stimmrechte ermittelt. Für je 250 angefangene Einwohner erhält die jeweilige Gemeinde eine Stimme. So hatte Steinburg als Ort mit 2726 Einwohnern allein elf Stimmen.

„Ich habe mich stets gefreut, mit euch zusammenzuarbeiten“, so der scheidende Amtsvorsteher Lengfeld. Er habe meist fruchtbare Zeiten im Gremium erlebt. Von 1994 bis zur jüngsten Kommunalwahl war er Bürgermeister von Travenbrück. 2003 wurde er zum Amtsvorsteher gewählt. Jetzt zieht er sich aus der Politik zurück. Lengfeld habe das Amt auf menschliche Art geleitet und immer wieder Kompromisse gefunden, so Beck.

Der 42-Jährige ist seit sechs Jahren Bürgermeister in Pölitz. Er habe sich spät für eine Kandidatur entschieden, das sei aber wohl überlegt. Er sei überwältigt von dem Rückhalt, den er durch das gute Wahlergebnis erfahren habe. „Wir stehen vor speziellen Herausforderungen“, sagte er, „ich möchte die Zusammenarbeit in gute Bahnen lenken.“ Die Digitalisierung sei immer dort hilfreich, wo dadurch die Effizienz steige. „Aber nicht auf Krampf.“

Chancen für bessere Arbeitsbedingungen sieht das CDU-Mitglied auch im Neubau des Verwaltungsgebäudes, das voraussichtlich im kommenden Februar bezugsfertig sein soll. Er werde seinen Beitrag zur weiteren Vernetzung im Amt und mit übergreifenden Gremien wie dem Gemeindetag leisten. „Ich hoffe auch von dort positive Ideen mitzunehmen.“

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