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100 000 Euro Planungskosten für Fahrradplätze

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ahrensburg: Bau- und Planungsausschuss verabschiedete seinen Haushalt 2017

Am 15. Februar kommenden Jahres wird es ernst: Dann will die Deutsche Bahn AG ihr Schallschutzkonzept für die S  4-Trasse in der Ahrensburger Innenstadt vorstellen. Bis zu diesem Termin, der während der letzten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses in diesem Jahr genannt wurde, sollten, möglichst viele Alternativlösungen zu den geplanten und bis zu sechs Meter hohen Schallschutzwänden gefunden werden, betonte Bauamtsleiter Peter Kania. „Der Vorschlag der Deutschen Bahn ist für Ahrensburg nicht akzeptabel“, sagte Kania, und Bürgermeister Michael Sarach appellierte an alle Fraktionen, möglichst gemeinsame Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. „Ich finde es höchst bedauerlich, dass wir nicht in der Lage sind, Verhandlungsgrundlagen für Ahrensburg zu schaffen“, begegnete er Kritikern, die seinen mehrfach geäußerten Vorschlag, die Gleisanlagen tiefer zu legen, als „unmöglich“ bezeichnet hatten. „Natürlich weiß ich, dass es Unsummen kosten würde und technisch anspruchsvoll wäre, aber ich muss doch Vorschläge haben, um verhandeln zu können“, so der Bürgermeister.

Mit sechs Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme beschloss der Ausschuss den Haushalt 2017 für den Baubereich. Die 100  000 Euro Planungskosten für ein Fahrrad-Parkhaus am Bahnhof bleiben im Etat. Die WAB hatte beantragt, das Geld lieber für neue überdache Fahrradstellplätze an der Ladestraße zu verwenden. Das wurde zwar abgelehnt, die von der WAB geforderten 100  000 Euro für die neuen Abstellplätze wird es aber zusätzlich geben.

Zu den größten Positionen im Etat gehören 1,5 Millionen Euro für den Ersatz- und Erweiterungsbau der Grundschule Reesenbüttel, 800  000 Euro (städtischer Anteil) für die Rathaussanierung, 400  000 Euro für den Ausbau des Spechtwegs, 600  000 Euro für den Kreisverkehr Beimoorweg und 500  000 Euro für den Schulhof der Grundschule am Schloss.

Mehrheitlich beschlossen wurden auch das Radverkehrskonzept (CDU-Antrag) mit 100  000 Euro und die Erneuerung der Hagener Allee (250.000 Euro im nächsten Jahr, danach 1,5 Millionen und eine Million Euro in den Folgejahren). Abgesetzt wurde die Fortschreibung des Regionalen Nahverkehrskonzeots, befürwortet wurden eine Fußgängerinsel zwischen den Fahrbahnen als Querungshilfe in Höhe der Stormarner Werkstätten sowie drei Stunden gebührenfreies Parken für E-Autos im Stadtgebiet.

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