1,25 Millionen Euro für die Kita Heimgarten

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17. März 2020, 12:31 Uhr

Ahrensburg | Für den Mitte 2020 fertig gestellen Neubau der Kita Heimgarten am Reesenbüttler Redder erhält die Stadt Ahrensburg eine Förderung durch das Land in Höhe von rund 1,25 Millionen Euro.

Nach Angaben des Ahrensburger CDU-Landtagsabgeordneten Tobias Koch hat die Stadt die Auszahlung der bereits im vergangenen Jahr bewilligten Mittel beim Kreis Stormarn beantragt: „Die Förderung durch das Land zeigt, wie richtig die Entscheidung Ahrensburgs war, die Betreuungskapazitäten in der Schlossstadt durch den Neubau einer zusätzlichen Kita weiter auszubauen.“

Aber: Bislang hat die Kita Heimgarten für negative Schlagzeilen gesorgt. Denn nur fünf Monate nach Fertigstellung musste im vergangenen Dezember in der rund 2,4 Millionen teuren Kita wieder eingepackt werden. Der Grund: Ein offensichtlicher Baumangel sorgte für einen erheblichen Wasserschaden, so dass das neu errichtete Gebäude auch gleich wieder saniert werden muss. Die Kosten für die umfangreiche Sanierung sollten durch die Gewährleistung abgedeckt sein.

Die 20 Kinder aus der Krippenbetreuung der Heimgarten-Kita sowie die 40 weiteren aus dem Elementarbereich sind derzeit auf andere Kitas in der Stadt verteilt worden. Die Wiedereröffnung ist für August geplant. „Auf die Landesförderung hat die zwischenzeitliche Schließung keine Auswirkungen“, erläutert Koch.

Trotz der Corona-Krise kommt der Schleswig-Holsteinische Landtag in dieser Woche zu einer verkürzten Sitzung zusammen, die im Wesentlichen dazu dient, den ersten Nachtragshaushalt 2020 zu beschließen. Damit sollen landesweit weitere 40 Millionen Euro für den Kita-Ausbau zur Verfügung gestellt werden. „Auf eine Förderung aus diesen zusätzlichen Mitteln können sich in Stormarn die Städte Reinbek und Glinde sowie die Gemeinden Wesenberg, Zarpen und Großhansdorf Hoffnung machen, die beim Kreis Stormarn bereits auf der Warteliste stehen“, führt Tobias Koch weiter aus.

Für den Kreis Stormarn würde von der Gesamtförderung ein Anteil von 8,81 Prozent entfallen, was einen Betrag von insgesamt rund 3,5 Millionen Euro ausmacht.

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