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Wiedergutmachung : 1:0-Heimsieg des VfB zum Start in die Restrunde

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Regionalligist VfB Lübeck hat sich für die 0:3-Hinspielschlappe revanchiert und zum Auftakt der Restrunde Eintracht Norderstedt mit 1:0 bezwungen. Stefan Richter sicherte den Grün-Weißen den Heimsieg.

shz.de von
erstellt am 16.Feb.2015 | 06:00 Uhr

Im Hinspiel waren die Regionalliga-Fußaller des VfB Lübeck noch deutlich mit 0:3 unter die Räder geraten, kassierten an der Ochsenzoller Straße ihre bislang höchste Saisonniederlage. Am Sonnabend gelang zum Start in die Restrunde Wiedergutmachung. Vor heimischer Kulisse feierten die Grün-Weißen einen 1:0 (1:0)-Arbeitssieg über Eintracht Norderstedt.

VfB-Coach Denny Skwierczynski nahm an seinem 41. Geburtstag im Vergleich zum letzten Auftritt bei der FT Braunschweig drei Veränderungen vor. In einem 4-2-3-1-System übernahm Kevin Wölk die „Sechser-Position“ für den gesperrten Aleksander Nogovic (5. Gelbe). Zudem erhielten Arnold Suew und Tomek Pauer den Vorzug vor Andre Senger und Marcello Meyer.

Nach drei Minuten stockte den Zuschauern an der Lohmühle erstmals der Atem, als Gerrit Pressel allein auf Jonas Toboll zusteuerte. Doch der VfB-Keeper verkürzte geschickt Winkel, sodass der Linksschuss des Norderstedter Angreifers am Kasten vorbeitrudelte. Der VfB benötigte eine Viertelstunde um erstmals gefährlich zu werden. Nach einer Flanke von Dennis Voß konnte ein Schuss von Stefan Richter gerade noch geblockt werden. In der Folge gelang es den Gastgebern zusehends, das Spiel besser in den Griff zu bekommen – und auch die Führung vorzulegen. Richter nutzte einen Fehler von Clifford Aniteye, der den Ball unbedrängt von der Brust abprallen ließ und dem VfB-Angreifer so unfreiwillig seinen siebten Saisontreffer ermöglichte. Die Gäste antworteten mit wütenden Angriffen, bissen sich aber an Toboll die Zähne aus. Sowohl Yayar Kunath (27.), als auch Deran Toksöz (33.) scheiterten am Schlussmann der Grün-Weißen, der zudem Glück hatte, als Kapitän Philipp Koch einen Freistoß aus 22 Metern an das Aluminium setzte. Anschließend lenkte Toboll einen Drehschuss von Aniteye (42.) zur Ecke und sorgte so dafür, dass seine Elf mit einer schmeichelhaften Führung in die Pause ging.

Vor 1217 Zuschauern (Saisonminuskulisse) plätscherte die Partie im zweiten Abschnitt dahin. Keinem Team gelang es, entscheidende Akzente zu setzen. Torchancen waren Mangelware, Fehlpässe prägten stattdessen das Bild. Die noch beste Möglichkeit erkämpfte sich Arnold Suew (69.), dem aber nach einem Spurt über das halbe Feld die Kräfte verließen, sodass sein Schuss deutlich das Ziel verfehlte. Danach wurde es hektisch. Jan-Philipp Rose wusste sich gegen Andre Senger nicht anders als mit einem Foul an der Strafraumgrenze zu helfen. Die logische Folge der Notbremse war die Rote Karte für Eintrachts Abwehrspieler. Den folgenden Freistoß setzte Kevin Wölk knapp am Norderstedter Tor vorbei. Wer dachte, in Überzahl würde der VfB den Vorsprung nun locker über die Zeit bringen, der irrte sich. Denn in Unterzahl warfen die Gäste plötzlich alles nach vorne, waren dabei vor allem bei Standards gefährlich. Den Gastgebern boten sich zwar Konterchancen, doch nutzen konnte der VfB diese nicht. Marvin Thiel (85.) fand in einer Überzahl-Situation den mitgelaufenen Andre Senger nicht, Senger selbst traf kurz darauf nur den Pfosten (87.) und auch Arnold Suew hatte kein Glück im Abschluss (90.). So war die Erleichterung bei den Grün-Weißen groß, als der Abpfiff ertönte und der knappe Sieg perfekt war.

VfB Lübeck: Toboll – Voß, Wehrendt, Marheineke, Sirmais – Theißen, Wölk (80. Thiel) – Suew, Pauer, Thomas (65. Senger) – Richter (54. Meyer).
Eintracht Norderstedt: Hartmann – Heinemann (63. Scharkowski), Aniteye, Mandic, Rose – Kunath (63. Kunter), Koch, Toksöz, Browarczyk – Pressel (87. Meyer), Lüneburg.
SR: Eric Müller (Bremen). – Zuschauer:1217.
Tore: 1:0 Richter (23.) .
Rote-Karte:Rose (70., wg. Notbremse).

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