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Ausgeschieden : 0:2 – VfB blamiert sich im Pokal

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Im Achtelfinale des Pokalwettbewerbs „Meister der Meister“ war für den VfB Lübeck Endstation. Der Fußball-Regionalligist unterlag Verbandsligist Kilia Kiel mit 0:2. Am Sonnabend kommt Hannover 96 II auf die Lohmühle.

Statt eines Erfolgserlebnisses hielt der Pokal „Meister der Meister“ am Dienstag für den Fußball-Regionalligisten VfB Lübeck eine kleine Blamage bereit. Der seit vier Ligaspielen sieglose VfB kassierte beim Verbandsliga-Spitzenreiter FC Kilia Kiel eine 0:2 (0:1)-Niederlage. Neues Selbstbewusstsein vor dem Punktspiel auf der Lohmühle gegen Hannover 96 II (Sonnabend, 14 Uhr) konnten die Skwierczynski-Schützlinge damit nicht tanken.

Die Lübecker hatten den weitgehend bedeutungslosen Wettbewerb allerdings auch nicht wirklich ernst genommen. „Es war nicht oberste Priorität“, sagte Trainer Denny Skwierczynski. „Aber verlieren wollten wir auch nicht.“ Fast alle Leistungsträger hatte der Coach geschont, stattdessen einige Reservisten, mit Enes Dagli, Leonardo Evora und Cemal Sezer drei A-Jugendliche sowie mit Ugur Dagli einen Akteur der Verbandsliga-Mannschaft von Beginn an aufgestellt. Das Experiment missglückte. „Wir wollten nach Alternativen schauen, für das Wochenende und die neue Saison. Aber es hat sich keiner aufgedrängt“, sagte Skwierczynski. Die mit guten Akteuren wie Holsteins Ex-Regionalliga-Kickern Fynn Gutzeit und Yannik Jakubowski gespickten Kieler siegten nicht unverdient. Jakubowski (35.) und Felix Wagner (72.) trafen gegen VfB-Ersatzkeeper Briant Alberti zum 2:0-Endstand. Kilia hatte sogar weitere Chancen. Von den Grün-Weißen war offensiv nur wenig zu sehen. „Die waren heiß. Wir hatten nicht diese Einstellung. So kommt das dann zustande“, erklärte der VfB-Coach.

In der Liga wollen die Lübecker eher den Schwung aus der Nachspielzeit des vergangenen Sonnabends mitnehmen, als aus einem 0:2 in letzter Minuten noch ein 2:2 wurde. „Die Leistung war ja trotz des Rückstands auch vorher schon nicht schlecht“, betonte Skwierczynski. Gegner Hannover 96 II ist als Tabellenzwölfter mit 37 Punkten noch nicht gerettet. Zum Vergleich: Der VfB hat als Sechster 45 Zähler auf dem Konto. „Wir wollen den Platz im oberen Drittel verteidigen. Das muss Ansporn genug sein“, fordert der VfB-Coach. „Mit Neumünster, HSV, Meppen und dem Pokalendspiel haben wir danach interessante Aufgaben vor der Brust.“ Auch deshalb findet es der Trainer „wichtig, mal wieder einen Sieg einzufahren.“ Der 41-Jährige kündigte eine „ähnliche Aufstellung“ wie am Vorwochenende an. „Auf zwei, drei Positionen sind Veränderungen aber möglich.“

Anstoß: Sbd., 14 Uhr, Lohmühle Lübeck – SR:Marcel Hass (Schnelsen).

Voraussichtliche VfB-Aufstellung: Toboll – Knechtel, Wehrendt, Marheineke, Sirmais – Theißen, Pauer – Thiel, Voß, Senger – Richter. Es fehlen:Dümmel, Steinfeldt (Reha nach Kreuzbandriss), Lange (Muskelfaserriss), Bohnsack (Rückenprobleme).

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erstellt am 30.Apr.2015 | 07:30 Uhr

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