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Zweiter Brand innerhalb einer Woche : St. Peter-Ording: Reetdachhaus brennt nieder

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Das Gebäude brannte zum großen Teilt nieder. Erst am Montag brannte ein reetgedecktes Haus in Katherinenheerd. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

St. Peter-Ording | Ein Feuer hat in Sankt Peter-Ording (Kreis Nordfriesland) ein Reet gedecktes Haus mit Ferienwohnungen zerstört. Man gehe davon aus, dass bei dem Feuer ein Schaden in Millionenhöhe entstanden sei, sagte ein Polizeisprecher in Flensburg.

Das Gebäude brannte in der Nacht zum Donnerstag zum Großteil nieder. Die Feuerwehr rettete drei Menschen aus dem brennenden Gebäude. Ein Bewohner konnte erst nach Aufbrechen einer Wohnungstür durch die Feuerwehr befreit werden. Rund 100 Einsatzkräfte aus der Umgebung waren im Einsatz. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Zur Brandursache gab es zunächst keine Erkenntnisse.

Nach Angaben der Leitstelle Nord in Harrislee wurden die Freiwillige Feuerwehren aus Sankt Peter Ording, Tating, Garding, Welt, und Kating bei an den Löscharbeiten eingesetzt. Zur Brandursache gibt es zunächst keine Erkenntnisse. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Der Sachschaden wird derzeit auf rund eine Million Euro geschätzt.

Erst am Montag war wenige Kilometer entfernt in Katherinenheerd ebenfalls ein Reetdachhaus in Flammen aufgegangen. Der Schaden beläuft sich auf knapp 300.000 Euro. Nach Einschätzung der Kriminalpolizei besteht auch ein Zusammenhang mit Bränden in Garding vom Juli und Oktober dieses Jahres. Nun will die Polizei mit einer eigenen Ermittlungsgruppe dieser Brand-Serie in Nordfriesland auf den Grund gehen. Seit dem Sommer seien auf Eiderstedt immer wieder gezündelt worden, teilte die Polizeidirektion Flensburg am Donnerstag mit. Es sei bereits das sechste Mal, dass hier etwas in Flammen aufgegangen sei, hieß es von Seiten der Feuerwehr.

Die Beamten bitten daher um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Husum unter 04841/830402 in Verbindung zu setzen.

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erstellt am 15.Okt.2015 | 12:46 Uhr

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