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Lokales

17. August 2017 | 23:56 Uhr

Schulessen wird teurer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Preisgrenzen für die Mensen angehoben

Ohne Mampf kein Kampf. Das gilt auch in der Schule, wird nur anders formuliert: Die richtige Ernährung hat Einfluss auf die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Damit es diese richtige Ernährung in den Mensen weiter geben kann, werden die Preise steigen: Der Schul- und Kulturausschuss hat einstimmig den Preis für das günstigste Mittagsmenü sowie das vegetarische Menü auf maximal 3,30 Euro festgelegt.

Bisher sind es drei Euro, und das reicht nicht. Denn nach Abzug der Mehrwertsteuer bleiben nur 2,52 Euro pro Essen für den Betreiber der Mensa, die zudem – abzüglich der kaum genutzten Freitage und der Ferien – nur rund 150 Tage im Regelbetrieb läuft. Das führt zu Defiziten bei den Konzessionären, die der Verkauf von Kioskware oder Brötchen kaum ausgleicht.

Darauf hatte vor den Ferien der für die Kaiser-Karl-Schule zuständige Norbert Ramm hingewiesen (wir berichteten), das Amt für Bildung bekräftigte das Problem jetzt in der Sitzungsvorlage. Demnach könnten die Mensen unter den derzeitigen Bedingungen nicht dauerhaft weiter betrieben werden – und für die im Bau befindliche Mensa der Auguste-Viktoria-Schule fand sich überhaupt nur ein Interessent.

Künftig gilt deshalb der höhere Maximalpreis von 3,30 Euro. Angepasst an die Entwicklung des Verbraucherpreisindexes kann alle zwei Jahre erhöht werden. Energiekosten für Mensen und Cafeterien übernimmt weiterhin die Stadt, um die Konzessionäre zu entlasten. Die Preisobergrenze gilt nur für Schüler, nicht für Lehrer, Eltern oder Verwaltungspersonal. Ob diese mehr zahlen sollen, können die Betreiber selbst entscheiden.


System ohne Bargeld an der AVS


Ermöglicht wird auch bargeldloses Bezahlen, wie es die AVS wünscht. Das System wird über Sponsoring installiert, das kostet allerdings pro Essen 20 Cent mehr. Dieser Aufschlag auf den Maximalpreis wurde ebenfalls ermöglicht. Wenn wegen dieser Erhöhung Kinder sich das Essen nicht leisten könnten, werde man Wege finden, versprach AVS-Leiter Norbert Hartung.

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erstellt am 21.Aug.2013 | 00:33 Uhr

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