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Parkplatz Jalmer Moor : Zu schwer und zu breit: LKW-Großkontrolle auf der A7

vom
Aus der Onlineredaktion

Zwischen 9 und 14 Uhr kontrollierten die Polizisten den LKW-Verkehr - und nahmen einige Verstöße auf.

shz.de von
erstellt am 19.Feb.2016 | 13:44 Uhr

Jalm | Am Donnerstag führte das Polizei Autobahn- und Bezirksrevier Nord zusammen mit der Bundespolizei und dem Zoll eine Großkontrolle auf dem Parkplatz Jalmer Moor (Kreis Schleswig-Flensburg) auf der A7 durch. Die Beamten kontrollierten zwischen 9 und 14 Uhr den LKW-Verkehr, der vollständig über den Parkplatz geleitet wurde. Dies teilt die Polizei mit.

Insgesamt kontrollierten die Polizisten etwa 50 Fahrzeuge intensiver. Der Fahrer eines polnischen Sattelzugs hatte sein Zubehör(Schaufel, Besen und Spanngurte) nicht gesichert, so dass dies leicht hätte herabfallen und dann zur Gefahr für andere Fahrzeuge werden können. Der Fahrer sicherte nach und bezahlte vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 60 Euro.

Bei einem dänischen Sattelzug kam die auf dem Parkplatz installierte Waage zum Einsatz. Die Polizisten hatten den Verdacht, dass das mit Schweinehälften beladene Fahrzeug zu schwer war. Dies wurde beim Wiegen bestätigt: Die Überladung betrug abzüglich derToleranz 9 Prozent. Auch hier hinterließ der Fahrer eine Sicherheitsleistung.

Zusätzlich wurden die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer überprüft. Dabei stellten die Polizisten insgesamt 14 Verstöße fest. Alle Verstöße gegen die Personalvorschriften befanden sich in einem Bereich, in dem die Fahrer ihre Fahrt fortsetzen konnten und mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren zu rechnen haben.

In die Kontrolle fuhren außerdem zwei niederländische Schwertransporte, beide jeweils beladen mit einem Bagger und entsprechendem Zusatzmaterial. Beide Transporte waren aufgrund ihrer Ladung deutlich breiter als die erlaubten 2,55 Meter. Zur Absicherung war ein Begleitfahrzeug erforderlich, dass andere Fahrzeuge vor dem überbreiten Transport hätte warnen sollen.

Da jedoch keines vorhanden war, wurde die Weiterfahrt untersagt, bis die jeweiligen Firmen entsprechende Fahrzeuge und dafür ausgebildetes Personal zur Verfügung gestellt haben. Zwei Verfahren gegen die Firmen wurden mit dem Ziel eingeleitet, das dadurch eingesparte Geld (dreistelliger Betrag) einzubehalten.

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