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Band aus Schleswig : Zanity - Aus Angeln in die Welt?

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Die vier jungen Männer von "Zanity" wollen professionell durchstarten. Sie spielen Modern Hard-Rock und das markanteste Markenzeichen ist die Stimme von Sänger Jan-Hendrik.

shz.de von
erstellt am 06.Mai.2011 | 07:35 Uhr

Schleswig | Zur Szene-Größe hat Zanity es schon gebracht. Unter anderen lokalen Bands sind sie bekannt und immer wieder hört man über sie: "Die sind gut". Dieses Urteil bestätigt ein Besuch in ihrem Proberaum im Flensburger Kühlhaus.
Aber schon vorab war der Eindruck ein professionellerer, als bei anderen Bands gewesen. Denn schon der erste Kontakt lief über den Schleswiger Manager der Band, Horst Mohr. Die Bedenken, dass es sich bei Zanity nicht im engeren Sinn um eine Schleswiger Band handele, zerstreute er sofort. Schließlich seien Bassist Tom Lorenzen und Gitarrist Lars-Erik Petersen Schüler am BBZ gewesen und alle Bandmitglieder kämen aus dem Kreisgebiet. Außerdem sei Zanity einer der Headliner des Valhalla Festivals im Juni auf der Freiheit, das er mit organisiert.
Akribie und Ehrgeiz
Zu Gast bei einer Probe der Band setzt sich der ambitionierte Eindruck fort: Denn dass man bei einer Band-Probe den Gesang, jedes Instrument einzeln und den Gesamtklang gut hören kann, ist etwas Besonderes. "Das ist uns auch besonders wichtig", erklärt Sänger Jan-Hendrik Petersen den Anspruch an die eigene Qualität und sein Bruder Lars-Erik ergänzt: Nur wenn wir uns hören, können wir uns ja wirklich mit unserem Sound auseinander setzen.


Diese Akribie und der Ehrgeiz werden vom Manager finanziell unterstützt: Einen fünfstelligen Betrag investierte Mohr in ein Mischpult, das die gute Klang-Qualität bei Proben ermöglicht, und in einen Video-Dreh in Hamburg, der zum Vermarktungskonzept gehört. Dazu kümmert er sich um diverse Auftrittsmöglichkeiten.
Manager: Die gehören auf die große Bühne
Viel Aufwand, der von Mohrs hundertprozentiger Überzeugung vom Potential der Band getragen wird: "Ich habe die Jungs live gesehen und wusste gleich, dass sie auf große Bühnen gehören." Und was ist das Besondere an Zanity?
Sie spielen Modern Hard-Rock und das markanteste Markenzeichen ist die Stimme von Sänger Jan-Hendrik. In einem vorherigen Leben muss er ein jahrelang Whiskey trinkender und T-Bone-Steaks essender Amerikaner aus dem Mittleren Westen gewesen sein - so authentisch kommt ihm sein Amerikanisch über die Lippen, so kräftig kratzt die Reibeisen Stimme, die so gar nicht zu dem eher schmächtigen 22-Jährigen aus Böel passen will. "Hätt ich nicht gedacht, dass aus dem kleinen Kerl so viel großartiges rauskommt", sei daher auch eine Standard-Reaktion von Zanity-Hörern, erzählt Bassist Tom. Eine Mischung aus James Hatfield und Jon Bon Jovi werde ihm gelegntlich attestiert, rückt Jan-Hendrik nach einigem Zögern raus. Wer weiß, vielleicht wird ja durch Valhalla-Festival und Video-Dreh aus der Szene-Größe eine richtige Show-Größe.
(stk, shz)

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