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Zwei Wochen nach dem Unfall in Tarp : Wrackteile und blutige Tupfer an der Bahnstrecke

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Vor 14 Tagen ereignete sich in Tarp ein schwerer Bahnunfall. Bis heute sieht man die Spuren.

Vor 14 Tagen ereignete sich in Tarp ein schwerer Bahnunfall. Bis heute liegen zwei Schwerverletzte in Krankenhäusern, ein Autofahrer kämpft immer noch um sein Leben auf der Intensivstation. Der Vorfall ist in Tarp immer noch gegenwärtig – auch weil bis gestern noch am Bahnhof und am Bahnübergang „Erinnerungsstücke“ an den schrecklichen Unfall herumlagen.

Nach dem Zusammenstoß zwischen einem Güterzug und zwei Autos hatten Sicherheitskräfte und Bahnpersonal bis in die Morgenstunden die Fahrzeugwracks von den Gleisen geborgen sowie Oberleitungen und Sicherheitstechnik erneuert. Doch es blieb noch vieles zurück: Reisende mussten auf dem Bahnsteig in Tarp über abgerissene Wrackteile steigen, eine aus dem beteiligten Volvo herausgerissene Autobatterie lag beschädigt auf dem Grünstreifen des Bahnhofes. Säure konnte ungehindert in die Erde laufen.

Auch wurden Passanten, die bei geschlossenen Schranken am Bahnübergang warten mussten, immer wieder mit dem Unfall konfrontiert: Blutverschmierte Mullbinden, Rettungsdecken, Einmalhandschuhe und eine Aufziehspritze der damaligen Notfallversorgung, lagen deutlich sichtbar hinter einem Fahrkartenautomaten.

Bei der Bahn waren diese Zustände gestern offenbar noch nicht bekannt. Bahnsprecher Andreas Sahlmann sagte jedoch sofortige Abhilfe zu. Er versprach gestern, dass noch am selben Tag aufgeräumt werde.

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