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Schleswiger Nachrichten

24. September 2017 | 05:25 Uhr

Schleswig : Wo versteckt sich das Monster im Dom?

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Bei einem neuen Suchspiel können Familien ab sofort gemeinsam auf Entdeckungsreise durch Schleswigs Hauptkirche gehen.

von
erstellt am 19.Jun.2015 | 07:13 Uhr

Die Hexe kennt Emma natürlich. Und wo man das Monster findet oder den Engel mit dem Buch in der Hand, weiß sie sowieso. Denn was den Dom angeht, da macht Emma so schnell keiner was vor. Schließlich ist der ja „Omas Kirche“, wie sie sagt. In der kennt sie sich aus.

Damit aber künftig nicht nur ihre eigene fünfjährige Enkeltochter, sondern alle interessierten Kinder auf Entdeckungsreise durch St. Petri gehen, hat Dompastorin Christiana Lasch-Pittkowski gemeinsam mit ihrem Mann Wolfgang Pittkowski, also Emmas Opa, jetzt ein neues Suchspiel erfunden. „Wir waren im Frühjahr in Aarhus im Dom und haben dort so etwas entdeckt. Da waren wir uns gleich einig, dass es das auch in Schleswig geben muss“, erzählt der ehemalige Bischofsreferent. Gesagt, getan. Zu Hause angekommen feilten er und seine Frau noch ein wenig am Konzept. Wolfgang Pittkowski setzte sich an den PC – und fertig war der Entwurf für ein beidseitig bedrucktes DIN-A4-Blatt, das inzwischen im Dom ausliegt und ganze Familien zur Detailsuche animiert.

Die Regeln für „Das Findespiel für Kleine und Große“ sind dabei sehr einfach erklärt: „Wo findest Du diese Sachen im Schleswiger Dom? Geh los und suche mit offenen Augen!“ steht über zwölf Detailaufnahmen geschrieben. Darauf wiederum sind unter anderem, ohne zu viel verraten zu wollen, besagte Hexe, das Monster und der Engel zu sehen, die Pittkowski-Enkelin Emma längst kennt. Wem das zu schwer ist, der bekommt auf einem Plan auf der Rückseite die Lösungen geliefert – inklusive einer kurzen Erläuterung zu den einzelnen Darstellungen. „Ebenfalls in kindgerechter Sprache“, wie Pittkowski betont.

„Wir fanden, dass dies eine gute Möglichkeit für alle Generationen ist, den Dom gemeinsam zu entdecken“, sagt Wolfgang Pittkowski. Das Spiel sei demnach eine konsequente Weiterführung der Idee, den Dom insgesamt für ein noch breiteres Publikum zu erschließen. Dazu wiederum gehört auch die Reihe „Domkultur in St. Petri“, in der jeden Monat verschiedene Kunstwerke mit einem Flyer und online unter www.stpetri-dom kultur.de vorgestellt werden. Auch hier sind Wolfgang Pittkowski und seine Frau federführend.

Anders sieht es aus bei den neuen Erlebnis-Führungen für Kinder, die ab 8. Juli (bis 26. August) immer mittwochs von 11 bis 11.45 Uhr im Dom stattfinden. Diese werden von den Kirchenpädagogen der Domgemeinde organisiert.

 

 

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