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Meltdown-Festival am 22. August : „Wir wollen einfach nur Metal machen“

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Beim Meltdown-Festival am kommenden Sonnabend im FKKZ auf der Freiheit in Schleswig rechnen die Veranstalter mit 700 Fans.

Am kommenden Sonnabend ist es wieder soweit: Zum vierten Mal findet auf dem Gelände des Freien Kultur- und Kommunikationszentrums Schleswig (FKKZ) auf der Freiheit das bei Metal-Fans in ganz Schleswig-Holstein beliebte Meltdown-Festival statt. Die Veranstalter rechnen mit 700 Fans. Einlass ist bereits ab 14 Uhr, um 15.30 Uhr spielt dann die erste von insgesamt zehn Bands auf einer von zwei Bühnen.

Moritz Paulsen (27) vom Organisationsteam kann sich noch genau an die Anfangszeit erinnern: „Meine Band und die von meinem Bruder Lukas gehörten 2011 zu den ersten Bands im Bandhaus des FKKZ. Wir haben dort hin und wieder kleinere Feiern veranstaltet. In den Weihnachtsferien haben wir dann Urlaub in Afrika gemacht. Der Hinflug dauerte etwa zehn Stunden, da hatten wir diese verrückte Idee. Am Ende des Fluges stand bereits unser Konzept. 2012 fand dann das Meltdown zum ersten Mal statt. Der Rest ist Geschichte.“ Die Planungsphase für den kommenden Sonnabend begann direkt nach dem letzten Festival. „Zu unserem Kernteam gehören etwa zehn Leute. Mit den ganzen Helfern zusammen sind wir 50 bis 60 Leute, viele davon aus unserem Freundes- und Bekanntenkreis“, erzählt Moritz Paulsen. Außer den Ton- und Lichttechnikern hat niemand beruflich mit Veranstaltungsmanagement zu tun. „Wir machen das hier, weil wir Spaß daran haben und nicht, um ein kommerzielles Interesse zu verfolgen. Es soll kein Wacken werden. Wir wollen einfach nur Metal machen.“

Doch damit könnte nächstes Jahr bereits Schluss sein. Das FKKZ wird seinen derzeitigen Standort verlassen. Für Moritz Paulsen und sein Team bedeutet es, dass dieses Meltdown ihr letztes werden könnte, zumindest auf der Freiheit. „Es ist ziemlich schade: Wenn das Kulturzentrum weg ist, gibt es hier in Schleswig kaum noch etwas in dieser Richtung. Wir wollen aber auf jeden Fall weitermachen und sind auch schon auf der Suche nach eine neuen Location für unser fünfjähriges Jubiläum.“

Das Meltdown-Festival ist seit jeher dafür bekannt, lokalen Bands eine Bühne zu bieten. Headliner in diesem Jahr sind drei Bands: die Hamburger Heavy-Metal-Band „Paragon“, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiern, „Rezet“ aus Schleswig, eine Speed/Thrash-Metal-Band, die gerade von ihrer USA-Tour zurückgekommen ist, sowie die Black-/Deathmetal „Negator“, ebenfalls aus Hamburg.

Mit der italienischen Band „Overcharge“ tritt bereits zum zweiten Mal eine internationale Band auf dem Festival auf. Sie präsentieren eine Mischung aus Rock, Punk und Speed-Metal. Zu den Lokalmatadoren zählt die Death-Metal-Band „Injection“, bei der Moritz Paulsen selbst am Schlagzeug sitzt. Ebenfalls aus Schleswig kommen „Solid Chains“, die sich dem Old-School-Heavy-Metal verschrieben haben. „Thrash Flavoured Hardcore“ taufte die Kieler Band „Vladimir Harkonnen“ ihren Musikstil. „Golgi Complex“ kommen nicht nur auch aus Kiel, sondern erfanden mit „Progressive Ambient/Djent Metal“ ebenfalls eine neue Genre-Bezeichung. „Aeons Confer“ sind bereits seit 18 Jahren dabei und eine Größe im Bereich „Symphonic Dark Metal“. Den Abschluss machen die Thrash-Metaller „Devariem“ aus Lübeck.

Moritz Paulsen ist bereits voller Vorfreude: „Wir treffen jetzt nur noch die letzten Vorbereitungen. Donnerstag geht der Aufbau los. Dieses Mal haben wir erstmals einen Cocktailstand. Bier gibt es natürlich trotzdem genug.“

 

> Karten für das Festival gibt es entweder für acht Euro im Vorverkauf bei Liesegang (Stadtweg 22, Telefon 04621-28218) oder für zwölf Euro an der Abendkasse. Mehr Informationen zu dem Festival auf

www.meltdown-metal.com.

 

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