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So reagiert Helios : „Wir bedauern diesen Vorfall sehr“

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Geschäftsführer John Friedrich Näthke antwortet auf die Vorwürfe – er will die Qualität der Patientenversorgung verbessern.

shz.de von
erstellt am 25.Aug.2015 | 07:15 Uhr

Ihr Brief hat mich bewegt und auch persönlich berührt. Es tut mir leid, auf diesem Wege von Ihrer Betroffenheit zu erfahren. Eine gründliche Recherche ergab, dass Fehler gemacht wurden, für die ich um Entschuldigung bitten möchte.

Leider ist es uns aus Gründen der Schweigepflicht nicht möglich, zu allen Punkten öffentlich Stellung zu nehmen. Mir ist es aber sehr wichtig, einige Punkte klarzustellen:

Ein Fehler in den täglichen Abläufen eines Krankenhauses, insbesondere im Pflegebereich, bedeutet immer auch ein persönliches Schicksal. Selbstverständlich werden sowohl unsere Pflegekräfte als auch die Auszubildenden angehalten, respektvoll und zugewandt mit unseren Patienten umzugehen.

Wir als Klinik übernehmen die Verantwortung für ein Qualitätsmanagement, das diesem Bewusstsein gerecht wird und Fehler minimiert bzw. wo es geht, komplett vermeidet. Umso wichtiger ist es, dass unser Beschwerdemanagement über solch Vorgänge umgehend informiert wird, um wiederum mit den entsprechenden internen Stellen handeln zu können. Dadurch ist es uns möglich, auf Missstände zu reagieren und die Qualität innerhalb der Klinik für alle Patientinnen und Patienten stetig zu verbessern.

Alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfolgen das gleiche Ziel und leisten in der deutlich überwiegenden Mehrheit täglich rund um die Uhr hervorragende Arbeit.

Als neuer Geschäftsführer sehe ich es insbesondere als meine Aufgabe an, die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern und werde dies gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiter angehen. Die von Ihnen geschilderten Vorgänge sind im Klinikablauf nicht akzeptabel. Diesbezüglich fanden und finden auch entsprechende Mitarbeitergespräche statt.

Wir bedauern diesen Vorfall sehr. Gleichzeitig möchte ich darauf hinweisen, dass wir gerne mit Angehörigen ins persönliche Gespräch gehen, um zeitnah einen offenen Dialog zu ermöglichen und direkt vor Ort zu führen. Jederzeit sind wir gesprächsbereit, um auch Sie als betroffene Familienangehörige miteinzubinden.

Ich selbst stehe Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.“

Mit freundlichen Grüßen

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