Süderfahrenstedt : Windriesen sind startklar

Die beiden Anlagen der Stadtwerke Schleswig und des Wasserbeschaffungsverbandes Südangeln (vorn und rechts) sind neu. Dafür verschwinden vier   kleinere Windräder aus der Landschaft – das alte WBV-Windrad am Wasserwerk (links) sowie drei Anlagen in Schleswig und Neuberend.
Die beiden Anlagen der Stadtwerke Schleswig und des Wasserbeschaffungsverbandes Südangeln (vorn und rechts) sind neu. Dafür verschwinden vier kleinere Windräder aus der Landschaft – das alte WBV-Windrad am Wasserwerk (links) sowie drei Anlagen in Schleswig und Neuberend.

Die beiden neuen Repowering-Anlagen warten darauf, ans Netz zu gehen. Dafür werden kleinere Windräder aus der Landschaft verschwinden – das alte Windrad des Wasserbeschaffungsverbandes sowie drei Anlagen in Schleswig und Neuberend.

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14. März 2014, 12:00 Uhr

Viel Wind wurde in der Planungsphase um die beiden 130 Meter hohen Windenergieanlagen neben dem Südangelner Wasserwerk in Süderfahrenstedt gemacht. In einer windstillen Nachtaktion sind nun die letzten Rotoren in 85 Metern Höhe eingebaut worden – und seitdem grüßen die neuen Riesen weit ins Land hinein.

In diesen Tagen werden sie ans Netz gehen. Die Maschinen erreichen ihre volle Leistung bei einer Windgeschwindigkeit von etwa 14 Metern pro Sekunde, was etwa 50 Kilometern pro Stunde entspricht. Dann produzieren sie jeweils in eineinhalb Stunden genügend Strom, um ein Einfamilienhaus ein Jahr lang zu versorgen.

Wird der Wind zu stark, schalten die Repowering-Anlagen sich ab. Darüber hinaus lässt sich minutengenau steuern, dass die 46 Meter langen (Foto, vorn) beziehungsweise 41 Meter langen Rotoren (an der rechten Windmühle) stillstehen, solange Schlagschatten einen Wohnungsinhaber nachweislich beeinträchtigt. Außerdem soll sich die Lärmemission in Grenzen halten: Die modernen Rotoren sind mit Luftschlitzen den Flügeln einer Eule nachgebildet.

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