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Wilhelminenschule : Willkommensgruß für 55 Abc-Schützen

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In der voll besetzten Turnhalle starteten die Erstklässler der Wilhelminenschule in den Ernst des Lebens

Schleswig | Bunte Schultüten bestimmten gestern Morgen das Bild an der Wilhelminenschule. 55 Abc-Schützen versammelten sich zur Einschulung in Begleitung von Eltern, Großeltern, Geschwistern und anderen Verwandten in der vollbesetzten Turnhalle. Schulleiterin Sabine Geese zeigte sich erfreut über die große Anzahl an Neulingen. "Vielerorts ist die Anzahl der Neuanmeldungen rückläufig, wir konnten in diesem Jahr sogar einen Zuwachs verzeichnen", erklärte sie. Nach einer kurzen Einleitung begrüßten dann die Schüler der zweiten Klassen ihre Nachfolger mit einem Lied, das die Lust auf die kommenden Schuljahre weckte. Unter Leitung von Annegret Vahle führte die Theater AG das Bühnenstück "Bloß keine Langeweile" auf, das nicht nur bei den Jüngsten für einige Lacher sorgte. In dem Stück fielen zwei gelangweilte Kinder dem Zauber böser Hexen zum Opfer, der sie in Pinguine verwandelte. Um sich vom Fluch zu befreien, mussten die Verzauberten mithilfe von anderen Kindern drei selbst ausgedachte Spiele spielen. Als am Ende der Bann gebrochen war, verließen die Schauspieler mit lautstarkem Beifall die Bühne. Anschließend wurden die Neulinge ihren Klassen zugeteilt und zur ersten Unterrichtsstunde geführt. Aller Aufregung zum Trotz zeigten sich die Erstklässler motiviert: "Lernen!", lautete die klare Antwort des kleinen Phillipp Sebastian Knutzen auf die Frage, worauf er sich am meisten in der Schule freue. "Und neue Freunde kennenzulernen", ergänzte ihn sein Sitznachbar Liam-Jay Christiansen.

Um ihnen den Einstieg in den Ernst des Lebens zu erleichtern, bekamen die Kleinen bereits ein halbes Jahr vor der Einschulung die Gelegenheit, einmal pro Woche in den Unterricht reinzuschnuppern. Geese erläuterte dazu: "Wenn möglich, versuchen wir natürlich, dass die Kinder in den Unterricht ihrer zukünftigen Klassenlehrer kommen."

Als besonders erfolgreiche Maßnahme erwies sich in den vergangenen Jahren außerdem das Patenkind-Programm. Hier wird jeder Erstklässler einem Schüler der vierten Klasse zugeteilt. Dieser zeigt seinem Patenkind die Schule, hilft, Streit zu schlichten und steht auch bei sonstigen Fragen mit Rat und Tat zur Seite.

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erstellt am 09.Aug.2013 | 04:59 Uhr

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