Spannung vor Unesco-Entscheidung : Wikingerstätten Danewerk und Haithabu könnten Weltkulturerbe werden

Blick auf das Gelände der Wikingerhäuser von Haithabu in Busdorf.

Blick auf das Gelände der Wikingerhäuser von Haithabu in Busdorf.

Am Samstag entscheidet die Unesco in Bahrain über den Eintrag in die Welterbeliste. Auch eine Delegation aus SH ist dabei.

shz.de von
29. Juni 2018, 08:18 Uhr

Manama/Schleswig | In Schleswig-Holstein steigt die Spannung, ob die Wikingerstätten Danewerk und Haithabu an diesem Wochenende zum Weltkulturerbe ernannt werden. „Wir sind alle total aufgeregt, ob in Bahrain oder in Schleswig“, sagte die Sprecherin des Archäologischen Landesamtes in Schleswig, Birte Anspach. „Wir gucken gespannt auf Samstag.“ Dann entscheidet die Unesco auf ihrer Tagung in Manama (Bahrain) voraussichtlich über den Eintrag der Wikingerstätten in die Welterbeliste. Auch aus Schleswig-Holstein ist eine Delegation in Bahrain, um die Tagung zu verfolgen.

 

Die Befestigungsanlage Danewerk und der Handelsplatz Haithabu gehören zu den bedeutendsten archäologischen Zeugnissen Nordeuropas. Kulturministerin Karin Prien (CDU) sagte, sie würde sich für Schleswig-Holstein sehr über eine positive Entscheidung in Bahrain freuen. Bereits die Entscheidung des Internationalen Rats für Denkmalpflege (Icomos) sei eine ungemein wichtige Etappe auf dem Weg zum Weltkulturerbe gewesen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen