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Herbstmarkt in Süderbrarup : Wikingerdorf größer als je zuvor

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Fast 8000 Besucher kamen zu der Veranstaltug des Kaninchenzuchtvereins Süderbrarup. 16 Heerlager präsentieren sich vor der Angelnhalle.

Fast 8000 Besucher drängten sich in diesem Jahr beim Herbstmarkt der Kaninchenzüchter durch die Süderbraruper Angelnhalle – das sind doppelt so viele im Vorjahr. „Wir freuen uns, dass unser Markt gut angenommen wird“, sagte Dietmar Kruse, Vorsitzender des veranstaltenden Kaninchenzuchtvereins Süderbrarup. Aber damit sei fast die Grenze des Machbaren erreicht. Er dankte allen Sponsoren und freiwilligen Helfern, die im 15. Jahr der Veranstaltung diesem Markt zu einem so überragenden Ergebnis verholfen hatten.

„Ich weiß nicht, wie man dieses Ereignis immer wieder toppen kann“, erklärte Süderbrarups stellvertretender Bürgermeister Hans Walter Niendorf bei der Eröffnung und lobte den Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiter.

In diesem Jahr war das Wikingerlager erweitert worden. 16 Heerlager füllten die Grünfläche vor der Angelnhalle. „Wir lieben es, in Fühlung mit der Natur zu sein, vom Lagerfeuer zu leben und zu zeigen, wie das Leben vor 1000 Jahren war“, erklärte Wikinger Jan Breede. „Jedes Lager ist eigenständig und präsentiert sich anders“, ergänzte sein Kollege Knud Petersen. Einige seien nur Darsteller, andere produzierten und verkauften Waren oder demonstrierten deren Fertigung. Wiederum andere würden Gelegenheit zum Mitmachen geben, etwa beim Axtwerfen und Bogenschießen. Die Gruppe „Skarti“ bot Dudelsackmusik und die Krieger von „Castrum Plume“ zeigten gar Schaukämpfe mit Schild, Schwert, Beil und Bogen. Über allem schwebte in diesem Jahr eine sechsrotorige Drohne, die konstant aus luftiger Höhe Bilder zur Bodenstation funkte.

Eröffnet hatte den Markt die Jagdhornbläsergruppe der Kreisjägerschaft Schleswig. Danach strömten die Besucher dicht an dicht an die Stände, um schönes Herbstliches zu besichtigen und zu kaufen. Ein Schmied trieb mit lautem Hammerschlag Muster in Bleche und ein Stand mit bunten, selbst gestrickten Mützen wies auf den baldigen Winter hin. Auf der Empore hatten sich die Organisatoren des Festes versammelt und blickten gelassen auf den Tumult in der Halle. Denn hier saßen mehr als 100 Rassekaninchen in Ausstellungskäfigen, konnten von den Besuchern bewundert und nach Rückfrage beim Besitzer manches Mal auch gestreichelt werden.

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erstellt am 13.Okt.2014 | 07:45 Uhr

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