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Nach versuchter Sprengung : Weiter keine Spur von den Tätern

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Polizei hat nach dem verhinderten Anschlag auf die Sparkasse im Friedrichsberg neue Details bekannt gegeben.

shz.de von
erstellt am 24.Dez.2013 | 07:44 Uhr

Die Polizei sucht noch immer nach den unbekannten Täter, die n der Nacht zu Sonnabend versucht hatten, den Sparkassen-Automaten in der Bahnhofstraße zu sprengen. Gestern hat das Landeskriminalamt (LKA) weitere Erkenntnisse mitgeteilt. Demnach sollen mindestens zwei Täter am Werk gewesen sein. Sie müssen zwischen 3.30 Uhr und 4.50 Uhr am Tatort gewesen sein. Eine Anwohnerin wurde durch den Lärm, den die Täter bei der Tatvorbereitung machten, geweckt und verständigte die Polizei.

Als die Beamten eintrafen, hatten die Unbekannten die Sparkasse bereits verlassen, ohne den Automaten zu sprengen. Ihr mutmaßliches Tatwerkzeug ließen sie zurück. Warum sie die Sprengung abbrachen, ist nicht bekannt. Nach Einschätzung der Feuerwehr hätte eine Explosion schwerwiegende Folgen gehabt und die Standfestigkeit des Sparkassengebäudes mitsamt der Wohnungen in den Obergeschossen gefährdet.

Das LKA bestätigte nun auch die Spekulation, dass es sich bei einem Auto, das in derselben Nacht in Brand gesteckt wurde, um das Fluchtfahrzeug handelte. Es war ein gestohlenen Opel Meriva mit einem ebenfalls gestohlenen Kennzeichen. Die Täter ließen es brennend im Niekoppelweg zurück, dem Schleichweg zwischen dem Kolonnenweg und Dannewerk. Eine in der Nacht eingeleitete Fahndung bliebt erfolglos.

Das LKA bittet nun mögliche Zeugen, sich zu melden, und fragt: Wer hat in der fraglichen Nacht und an den Tagen zuvor verdächtige Personen im Umfeld der Bank oder aber im Bereich des das Auffindeortes des Fluchtfahrzeuges im Niekoppelweg beobachtet? Hinweise nimmt das LKA unter Telefon 0431/ 16 06 11 11 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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