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Positive bilanz : Weihnachtsmarkt hat sich etabliert

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Vierwöchiges adventliches Treiben auf dem Capitolplatz ist nach dem dritten Jahr nicht mehr wegzudenken. Nicht nur die Standbetreiber sind zufrieden.

von
erstellt am 26.Dez.2013 | 07:45 Uhr

Zehn Grad plus, kräftiger Wind und Dauerregen: Es waren nicht immer die besten Wetter-Bedingungen, mit denen Petrus den Schleswiger Weihnachtsmarkt auf dem Capitolplatz in diesem Jahr bedacht hat. Dennoch ziehen Standbetreiber, Stadtmanagement und auch Besucher kurz vor dessen Ende ein positives Fazit.

„Es gibt immer Luft nach oben. Aber wir sind sehr zufrieden und haben das Gefühl, dass der Weihnachtsmarkt endgültig in Schleswig angekommen ist“, sagt Stadtmanagerin Monika Siegel. Weniger Programm, weniger Hütten, wechselnde Aussteller in den sogenannten Wochenständen und ein leicht verkleinerter und somit optisch enger wirkender Platz – all das habe sich bewährt. „Wir wollen, dass dieser Markt in erster Linie ein Treffpunkt für die Schleswiger und ihre Gäste ist. Das ist uns gelungen. Es gab viele Abende, wo hier richtiges Gedränge herrschte“, sagt Siegel.

Das bestätigt auch Piet Lassen. Er war sowohl mit Freunden als auch mit seinen Kindern Laura und Tom zu Gast auf dem Weihnachtsmarkt. „Ich finde das für Schleswig sehr nett. Gerade vor Weihnachten trifft man hier den ein oder anderen Bekannten von früher. Manchmal würde ich mir wünschen, dass der Markt noch besser angenommen würde“, meint er. Antje Stey, deren Mann Sascha Hagelstein das Kinderkarussell betreibt, ist mit der Resonanz insgesamt allerdings auch so schon zufrieden. In diesem Jahr haben sie auf Anregung des Stadtmanagements erstmals ein größeres Fahrgeschäft als in den Vorjahren aufgebaut (Monika Siegel: „Dieser Wunsch wurde von vielen Eltern an uns herangetragen.“) „Das wurde sehr gut angenommen. Auf die Schleswiger ist ohnehin immer Verlass. Wir kommen auch nächstes Jahr gerne wieder“, sagt Antje Stey.

Auch ihre Kollegen von den anderen Ständen werden wohl zum Großteil auch 2014 wieder dabei sein. „Hier herrscht einfach eine gute, entspannte Stimmung. Man weiß, woran man ist“, sagt Uwe Cybula. Der Imker aus Klappholz war bereits zum vierten Mal in Schleswig. „Der Weihnachtsmarkt hat sich in dieser Form etabliert. Größer werden dürfte er aber nicht“, meint er. Das sieht auch Stephan Zander so. „Klein aber fein – mehr brauchen wir hier nicht. Es war eine richtige Entscheidung, in Schleswig einen Weihnachtsmarkt zu etablieren“, sagt der Betreiber der Würstchenbude. Und auch Jennifer Parge vom Süßwarenstand der Firma Meyer aus Neumünster findet es „einfach gemütlich hier in Schleswig, und ich denke, das sehen auch die meisten unsere Kunden so“.

Die werden sich sicherlich zumindest auch besseres, sprich kälteres Weihnachtsmarkt-Wetter gewünscht haben – wie auch Gert Hagelstein. „Für unsere Verhältnisse war es ein bisschen zu warm. Auch Sturm ,Xaver’ hat uns ja einen Verkaufstag gekostet“, sagt der Betreiber der großen Punschhütte und fügt an: „Aber wir sind dennoch zufrieden. Die Stimmung war immer gut. Das liegt auch an unseren vielen Stammkunden, die wir hier inzwischen täglich begrüßen.“

 

 

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