Weihnachtsgeschenke von muslimischer Gemeinde

Beeindruckende Begegnung: Qamat Shoaib und Tochter Maria, Anela und Mutter Zubida Arshad (vorn, von links) bereiteten den Kindern in der Klinik eine Weihnachtsfreude. Chefarzt Dr. Martin Jung (hintere Reihe, links), Oberärztin Irmela Dentzien und Pfleger Nils Thiesen lobten das Engagement der muslimischen Gemeinde. Foto: Weiss
Beeindruckende Begegnung: Qamat Shoaib und Tochter Maria, Anela und Mutter Zubida Arshad (vorn, von links) bereiteten den Kindern in der Klinik eine Weihnachtsfreude. Chefarzt Dr. Martin Jung (hintere Reihe, links), Oberärztin Irmela Dentzien und Pfleger Nils Thiesen lobten das Engagement der muslimischen Gemeinde. Foto: Weiss

Ahmadiyya-Frauengruppe machte den Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie eine Freude

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23. Dezember 2012, 03:38 Uhr

Schleswig | Viele Kinder müssen das Weihnachtsfest in einer Klinik verbringen. Das Mitgefühl zu diesen Kindern rief Anela Arshad und Maria Shoaib, Mitglieder der Ahmadiyya-Muslim-Jamaat- Gemeinde in Schleswig zum Handeln auf. Gemeinsam mit ihren Müttern Qamat Shoaib und Zubida Arshad nahmen sie Kontakt zu Dr. Martin Jung, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Helios-Klinik, auf, denn sie wollten den Kindern eine Weihnachtsfreude bereiten. Seit vielen Jahren engagiert sich die Gemeinde regelmäßig zum Wohle der Gemeinschaft und der Stadt Schleswig.

"In unserer Religion feiern wir zwar nicht das Weihnachtsfest, aber dennoch möchten wir gerne am Fest der Liebe teilnehmen und den Kindern eine Freude schenken. Wir wollen unsere Solidarität ausdrücken, zeigen, dass wir ein Teil der Gesellschaft sind und einfach Danke sagen, dass wir in Deutschland leben dürfen", sagte Maria Shoaib. Gemeinsam mit Chefarzt Jung, Oberärztin Irmela Dentzien und Krankenpfleger Nils Thiesen ging es sogleich auf Stippvisite durch die Klinik. Die Vertreterinnen der muslimischen Gemeinde überreichten 40 liebevoll verpackte Weihnachtsgrüße und erhielten mit dem erfreuten Lächeln der dankbaren Kinder und den gemeinsamen Gesprächen um so mehr zurück. "Der Dialog zwischen den christlichen und muslimischen Gemeinden ist eine tolle Idee", sagte Jung begeistert. "Der Besuch in der Klinik hat uns berührt", sagte Maria Shoaib. Die beiden Studentinnen und ihre Mütter wollen den Kontakt aufrecht erhalten.

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