Silberstedt : Weichen für "Sondergebiet Gefahrenabwehr" gelegt

Für eine Nachnutzung des ehemaligen Depot-Geländes in Silberstedt scheint ein Durchbruch gelungen zu sein.

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26. Januar 2009, 12:47 Uhr

Silberstedt | Auf der ersten Sitzung der Gemeindevertretung im neuen Jahr fassten die Mandatsträger den einstimmigen Beschluss, das Gelände des ehemaligen Bundeswehrdepots von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zu erwerben, um die Umsetzung des geplanten "Sondergebietes Gefahrenabwehr" zu ermöglichen - der Vertrag zwischen der Gemeinde und der Bundesanstalt wurde inzwischen unterzeichnet.

Nachdem der Kreisfeuerwehrverband nicht mehr für die Umsetzung zur Verfügung steht, ist es gelungen, einen privaten Betreiber zu finden, der in Zusammenarbeit mit der Gemeinde die angedachte Konzeption umsetzen möchte. Das Gelände könne endlich einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden, und es sei nicht weiter Anziehungspunkt krimineller Energien, freute sich Bürgermeisterin Ingeline Petersen. Bei guter und konstruktiver Zusammenarbeit aller Beteiligen habe das ehemalige Depotgelände wieder eine Zukunft.

Auch ein Antrag zur Aufstellung einer Bushütte für die Schulkinder im Ortsteil Hünning wurde positiv beschieden. Ein Teil der Kosten wird durch eine Spende des DRK-Ortsvereins Jübek und Umgebung gedeckt. Die restlichen Mittel wird die Gemeinde außerplanmäßig zur Verfügung stellen. Zudem wurde einstimmig für eine Erneuerung der Eingangspforte zum Esperstofter Friedhof gestimmt.

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