Wees sucht neuen Pächter für Gasthaus

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31. Mai 2015, 16:08 Uhr

Pächtersuche in der Gemeindevertretung: Bürgermeister Michael Eichhorn erklärte in der letzten Sitzung, wer Interesse habe, das gemeindeeigene Gasthaus „Zum Birkhof“ zu pachten, könne sich direkt an ihn wenden. Der Vertrag mit dem alten Betreiber sei vorzeitig beendet worden, eine Neuverpachtung noch nicht erfolgt. Dieses solle allerdings zügig geschehen, sagte der Bürgermeister. Zurzeit werde an einer Interimslösung gearbeitet, um wenigstens die im Keller der Gaststätte gelegene Kegelbahn schnell wieder nutzen zu können.

Weiterhin teilte Eichhorn mit, er habe im Rahmen einer Eilentscheidung den Austausch von zwei defekten Abwasserpumpen in der Norderstraße zum Preis von 12    000 Euro veranlasst.

Vor einem halben Jahr hatte die Gemeindevertretung beschlossen, im vereinfachten Verfahren den Bebauungsplan „Schmidtlücke“ zu ändern. Ziel ist es, den dortigen Spielplatz zu einem Baugrundstück umzuwidmen. Nach allen vorher erforderlichen Schritten folgte nun einstimmig der entsprechende Satzungsbeschluss. Bauausschussvorsitzender Joachim Pahl kritisierte in diesem Zusammenhang mit deutlichen Worten den erheblichen administrativen und finanziellen Aufwand, der für ein solch kleines Vorhaben erforderlich sei.

Der bekannte Weeser Weihnachtsmarkt soll umgestaltet werden. „Wir werden ihm ein neues Gesicht geben“, teilte der Bürgermeister mit. Konzentriert auf den Iversen- und den Neumann-Hof, ist mehr Unterhaltung für die Bewohner des Ortes vorgesehen. Die Aussteller können ihre Stände daneben auf der Dorfstraße aufbauen. Die Gemeindevertreter stimmten dem vorgelegten Konzept zu und bewilligten Aufwendungen von etwa 6000 Euro für Bühne, Toiletten und Gema-Gebühren.

In der Einwohnerfragestunde wurde bestätigt, dass die Nutzung des Blockhauses gegen Bezahlung nicht mehr auf Weeser Bürger beschränkt ist. Zum Schluss stellte Peter Hülse noch nicht abgeschlossene Überlegungen zu einer neuen Büchereiorganisation auf. Für die Fahrbücherei würden jährlich mehr als 5800 Euro aufgewendet. Gedacht werde an einen Betrieb in Eigenregie mit ehrenamtlicher Unterstützung.

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