zur Navigation springen
Schleswiger Nachrichten

17. August 2017 | 04:17 Uhr

Standvergabe : Vorfreude auf Brarupmarkt

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

400 Schausteller haben sich auf 131 Stellplätze beworben: Marktmeister Dirk Lorenzen hat eine familienfreundliche Auswahl getroffen

Es ist schon ein besonderer Moment, wenn Marktmeister Dirk Lorenzen im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen der Gemeinde Süderbrarup die Vorschlagsliste für die Zulassungen zum Brarupmarkt bekannt gibt. Man meint dann schon die Kirmesmusik zu hören, die ab dem 28. Juli kaum 20 Meter Luftlinie vom Sitzungssaal entfernt ertönen wird. 400 Schausteller hatten sich um 131 Stellplätze beworben. Und Lorenzen hatte daraus eine familienfreundliche Auswahl getroffen. Neben den Wahrzeichen Riesenrad, Troika, Breakdance und Kettenflieger ist auch eine zweistöckige Geisterbahn, ein Labyrinth und das Hochfahrgeschäft „Topspin“ mit dabei. Testcharakter hat ein Imbissstand, der ausschließlich vegetarische Angebote macht. Und natürlich sind alle Festzelte wieder mit den üblichen langen Öffnungszeiten vertreten. Die Ausschussmitglieder stimmten dem Vorschlag einstimmig zu. Diese Entscheidung benötigt keiner Zustimmung von der Gemeindevertretung. Deshalb werden bereits in dieser Woche die Zu- und Absagen an die Schausteller versandt.

Die Jahrmarktillusionen waren beim nächsten Tagesordnungspunkt aber bald verflogen. Beim Haushalt 2007 zählten nur noch die harten Zahlen. Die Gemeinde wird in diesem Jahr 6,7 Millionen Euro an Aufwendungen haben. Das sind 68  100 Euro weniger als Erträge verbucht werden. Kämmerin Ines Boysen strahlte über das ganze Gesicht, weil das Ergebnis Doppik-konform war. „Wir können nämlich auch alle Abschreibungen erwirtschaften“, erklärte sie den Haushaltsansatz, der am Ende des Jahres noch fast zwei Millionen liquide Mittel aufweist. Investitionen in Höhe von 100  000 Euro sind für die Sanierung der Bismarckstraße und des Peter-Clausen-Wegs eingeplant. Die Hebesätze für die Realsteuern bleiben bei 300 Prozent für Grundsteuer A und B sowie 380 Prozent für die Gewerbesteuer. Der Ausschuss akzeptierte die Erstellung der doppischen Jahresrechnungen von 2011 bis 2015. In dieser Zeit stieg die Bilanzsumme von 18,8 Millionen Euro auf 27,1 Millionen Euro und die liquiden Mittel von 1,3 Millionen Euro auf 5,6 Millionen Euro.

Die Jahresrechnungen und der laufende Haushalt müssen noch am 3. März durch die Gemeindevertretung genehmigt werden.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen