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Schleswiger Nachrichten

15. Dezember 2017 | 09:45 Uhr

Volleyballfeld als Stein des Anstoßes

vom

Gemeindevertretung Borgwedel nimmt unter neuer Führung von Holger Weiß die Arbeit auf / Alt-Bürgermeister Uwe Jensen erhält Ehrentitel

shz.de von
erstellt am 14.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Borgwedel | Anlieger der Borgwedeler Ulmenkoppel befürchten Störungen und Belästigungen durch das hier im vergangenen Jahr geschaffene Volleyballfeld. Diese brachten sie auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung im"Dörps- und Sprüttenhuus" zur Sprache. Da eine Verlegung der Spielanlage - insbesondere wegen der massiven Fundamente der Netzpfosten - hohe Kosten verursachen würde, zudem das Volleyballfeld seit seiner Fertigstellung nur drei Mal bespielt wurde, kamen die Gemeindevertreter überein, die Aktivitäten auf der Anlage vorerst für die Dauer eines Jahres zu beobachten und zu protokollieren. Danach soll im Sommer kommenden Jahres über den Sachverhalt entschieden werden.

Bürgermeister Holger Weiß verpflichtete die neue Gemeindevertreterin Marlene Brammer und informierte zudem über verschiedene Eingänge und Anträge. So ist die Gemeinde aufgefordert, eine Stellungnahme zu einer geplanten baulichen Erweiterung der Verteidigungsanlage Brekendorf abzugeben. Von Seiten der Gemeindevertretung wurden keine Einwände erhoben. An den Bautausschuss wurde ein Antrag des Stexwiger Seglervereins auf Zuweisung von Parkflächen verwiesen.

Breiten Raum nahm die Erörterung eines Antrages zur Änderung des B-Planes Kochkoppel zur Umwandlung in ein Sondergebiet "Wohnen und Erholen" ein. Die Gemeindevertretung kam überein, dass eine Umwandlung durch eine Willensbekundung der Anwohner zu stützen sei. Außerdem müssten die möglichen Kosten der Umwandlung von den Anwohnern getragen werden. Vor der nächsten Sitzung solle daher allen Anwohnern der Kochkoppel Gelegenheit gegeben werden, sich zu äußern.

Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen im September wurde darauf hingewiesen, dass in der Gemeinde zukünftig Plakatierungen und Schilder an Laternenmasten nur noch mit Kabelbindern erfolgen dürfen.

Im Bericht des Bürgermeisters war von besonderem Interesse, dass von Seiten des Kreises Schleswig-Flensburg eine von der Gemeinde angeregte Geschwindigkeitsreduzierung im Verlauf des Straßenzuges "Winterrade" negativ beschieden wurde.

In der Gemeinde kommt es insbesondere am Dörps- und Sprüttenhuus, an der Bushaltestelle sowie auf dem Ziegeleigelände immer wieder zu Vandalismus. Man kam überein, dass etwa durch die Installation von Beobachtungskameras versucht werden soll, der Zerstörungswut Einhalt zu gebieten.

Zu guter Letzt fasste die Versammlung den Beschluss, dem bisherigen Bürgermeister Uwe Jensen für seine langjährige Arbeit zum Wohle der Gemeinde Borgwedel die Bezeichnung "Ehrenbürgermeister" zu verleihen. Die Verleihung des Ehrentitels wird in einem repräsentativen Rahmen anlässlich einer gesonderten Veranstaltung der Gemeinde am 24. August erfolgen.

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