Volldampf-Suche nach Förderprojekten

Der neu gewählte Vorstand der Aktivregion Schlei Ostsee mit den Mitgliedern der Geschäftsstelle. (Vorne Mitte rechts) Vorsitzender Hans-Werner Berlau, daneben sein Stellvertreter Stefan Wesemann.
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Der neu gewählte Vorstand der Aktivregion Schlei Ostsee mit den Mitgliedern der Geschäftsstelle. (Vorne Mitte rechts) Vorsitzender Hans-Werner Berlau, daneben sein Stellvertreter Stefan Wesemann.

Aktivregion Schlei-Ostsee wählt neuen Vorstand und will schon 2015 erste Projekte mit Hilfe von EU-Mitteln umsetzen

shz.de von
29. Juni 2014, 15:28 Uhr

Mit Volldampf und einem erweiterten Vorstand geht die Aktivregion Schlei-Ostsee auf die nächste Förderperiode zu. Auf der Mitgliederversammlung im Amtshaus von Süderbrarup gab Geschäftsstellenleiterin Svenja Linscheid eine Bilanz der letzten Förderperiode, die allerdings noch nicht ganz abgeschlossen ist. Insgesamt wurden inklusive ländlichem Wegebau, Health Check und Fischwirtschaft 74 Projekte gefördert und dafür über drei Millionen Euro an EU-Mitteln eingeworben. Im Detail werden die Projekte in einer Projektabschluss-Broschüre dargestellt, die an alle Mitglieder zur Weitergabe verteilt wurde.

Projektberaterin Cornelia Plewa gab eine Übersicht über den Stand der Erarbeitung der lokalen Entwicklungsstrategie für die neue Förderperiode. Bei dieser Arbeit, die bis zum 30. September dem Ministerium vorgelegt werden muss, liege man im Zeitplan. Weitere Arbeitskreisrunden zur Projektentwicklung finden im August statt. Vordringlich soll nach Projekten gesucht werden, die schon 2015 realisiert werden können. „Ich glaube, da kommt Arbeit auf uns zu“, meinte der wiedergewählte Vorsitzende Hans-Werner Berlau.

Er war, da er kein öffentliches Amt mehr bekleidet, hier vorher als privates Mitglied aufgenommen worden. Als Institutionen traten der Jugendhof Scheersberg, das BBZ Kappeln und die evangelisch-lutherische Domgemeinde Schleswig bei. Stellvertretender Vorsitzender wurden Gunnar Bock und Stefan Wesemann. Von Ilse Langmaack-Hopmann wurde bemängelt, dass Frauen unterrepräsentiert seien.

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