Taarstedt : Viel Spaß beim Wettbewerb der kleinen Waldläufer

Ein Bild zum Abschied: Nach der Veranstaltung stellten sich Teilnehmer und Jäger für ein Erinnerungsfoto auf.
Ein Bild zum Abschied: Nach der Veranstaltung stellten sich Teilnehmer und Jäger für ein Erinnerungsfoto auf.

Zehn Stationen mussten die Schüler der vierten Klassen der Boy-Lornsen-Grundschule aus Schaalby, Tolk und Nübel bei den Waldjungendspielen absolvieren.

shz.de von
11. September 2018, 15:44 Uhr

Zum zwölften Mal fanden in diesem Jahr die Waldjugenspiele bei strahlendem Sonnenschein statt. Zehn Stationen waren im Wald für die Schüler der vierten Klassen der Boy-Lornsen-Grundschule aus Schaalby, Tolk und Nübel aufgebaut worden. Es gab viele Aufgaben zu lösen.

Los ging es am „Adlerauge“, wo Philipp Dethleffsen-Jürgensen ein Waldmemory aus waldtypischen Gegenständen und untypischem Müll vorbereitet hatte. Hans-Jürgen Schmidt zeigte an der zweiten Station unterschiedliche Krähenvögel, die die Kinder erkennen mussten. An Station drei wollte Peter Heinrich „Heiner“ Johannsen, dass die Schüler anhand der Baumscheiben das Alter der Bäume bestimmen. In einem Tastkasten hatte Hans-Heinrich Schmidt verschiedene Sachen versteckt, die die Kinder erfühlen mussten. Der Zapfenzielwurf bei Detlef Lausen erforderte Geschicklichkeit. Heiko Ernst und Heinz Krambeck hatten Tierpräparate im Wald deponiert, die die Kinder finden und benennen sollten. Zum „Wettsägen“ ging es weiter zu Peter Lassen. An der achten Station erzählte Andreas Heiler allerhand Wissenswertes über Bäume, die identifiziert werden mussten. Wie man am Besten ein Moor überquert, trainierten die Kinder bei Katrin Schlüter und Carl-Herbert Carstensen mit Hilfe von Baumscheiben. Beim zehnten Haltepunkt schließlich gab es Hundekunde bei Albrecht Nissen und seiner Jagdhündin, die im Anschluss an die Siegerehrung noch ihr Können zum Besten gab.

Am Ende gewann eine Gruppe aus Nübel. Die Sieger auf dem ersten Platz durften einen stabilen Nistkasten mit nach Hause nehmen. Weitere Preise waren Naturführer, Urkunden und Bestimmungsbücher. Buttons, Lesezeichen und Infohefte gab es für alle.

Die einladenden Jäger des Hegerings IV der Kreisjägerschaft Schleswig hatten an diesem Tag ihre Waffen mit Bedacht zu Hause gelassen. „Uns geht es darum, dass die Kinder den Wald erleben und etwas Positives lernen. Wir wollen ihnen die Natur näher bringen“, sagte Jörg Schmidt, der die Jugendarbeit zusammen mit Rita Andersen und Martin Brenzel leitet. Noch mehr Kinder und Jugendliche sollen in Zukunft die Chance erhalten, ein positives Verhältnis zur Natur aufzubauen, das auf der einen Seite Naturgenuss und Artenvielfalt beinhaltet und daneben aber eine verantwortungsvolle, nachhaltige Nutzung nicht ausschließt.

Besonderen Dank richteten die Veranstalter an das Forstamt Schleswig für die Erlaubnis den „Broholmer Forst“ zu nutzen.

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