Hollingstedt : Viel Lob für die neue Kita

Amtsvorsteherin Petra Bülow (r.) und das pädagogische Team mit Kita-Leiterin Wiebke Wall (2.v.r.) eröffneten die Kita „Hollerbü“.
Amtsvorsteherin Petra Bülow (r.) und das pädagogische Team mit Kita-Leiterin Wiebke Wall (2.v.r.) eröffneten die Kita „Hollerbü“.

Die Einrichtung „Hollerbü“ in Hollingstedt wurde mit zahlreichen Besuchern eingeweiht.

shz.de von
02. September 2018, 16:49 Uhr

Eine „Arena der Backpfeifen“ gibt es in Hollingstedt nicht. Vielmehr, so Gerd Nielsen, war er als Träger der Kindertagesstätte (Kita) „Hollerbü“ überzeugt, dass Lob und Anerkennung nicht oft genug ausgesprochen werden könne. „Haben Sie, liebe Eltern heute schon ihr Kind gelobt? Ich empfehle Ihnen, es mindestens einmal mehr zu tun, als zu meckern“, forderte der Geschäftsführer des Kita-Werkes Schleswig-Flensburg auf zur Eröffnung der Einrichtung in Hollingstedt.

Er selbst hatte seine ganz persönliche Lobliste mit im Gepäck. Nielsen hob beispielsweise die „logistische Meisterleistung“ von Kita-Leitung Wiebke Wall und ihrem pädagogischen Team hervor, die unter laufendem Betrieb von den alten Räumen in das frisch sanierte und umgebaute Grundschulgebäude im Ortskern zogen. Auch die „Chefin der Welt“, wie die Kinder im Vorfelde Petra Bülow liebevoll betitelten, wurde in die Lobeshymne von Nielsen mit einbezogen. Er war überzeugt: „Sie sind Teamerin und Macherin.“ Mit besonderer Zugkraft aus der Politik, verstand die Hollingstedter Bürgermeisterin und Amtsvorsteherin im Amt Arensharde, „Geld zu suchen und in die richtige Richtung zu leiten“.

Am Tag der offenen Tür sahen sich neben Vertretern aus Politik und Gemeinde rund 400 Besucher die rund 450 Quadratmeter großen Räumlichkeiten an und überreichten viele Geschenke an das achtköpfige Betreuungsteam für die weitere Arbeit. „Kinderlachen ist gut ausgegebenes Geld“, meinte auch der Landrat Wolfgang Buschmann, der die Heimaufsicht übernahm während des gelungenen Umbaus und die dreigruppige Kita als Stütze für Familien sieht mit viel Nestwärme für das weitere Leben der Kinder. Die hatten nach ihrem Eröffnungslied und der Enthüllung des Kita-Namens sowie den dazugehörigen Gruppen „Die Wichtel“, „Lönneberga“ und „Takatukaland“ ausreichend Zeit, die Einrichtung zu erobern und den Spielangeboten der Eltern mit Kistenrutsche, Kinderschminken und Hüpfburg zu folgen.


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