VfB Schuby will Spielgemeinschaft für Fußballnachwuchs

Zur 50-jährigen Mitgliedschaft im Norddeutschen und im Deutschen Schützenbund gratuliert Alfred Koitsch (links) Rudolf Rohr.  Foto: jsr
Zur 50-jährigen Mitgliedschaft im Norddeutschen und im Deutschen Schützenbund gratuliert Alfred Koitsch (links) Rudolf Rohr. Foto: jsr

Schon lange hat der VfB Schuby Probleme, eine eigene Jugendfußballmannschaft aufzustellen. Eine Spielgemeinschaft mit Nachbarvereinen soll diesen Missstand jetzt beseitigen.

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09. März 2009, 10:42 Uhr

Schuby | "Es war aus sportlicher Sicht ein sehr erfolgreiches Jahr des VfB Schuby", sagte der Vorsitzender Lars Pietschann auf der Jahreshauptversammlung zu den rund 70 Teilnehmern. Die Leistungsgruppen "Lollipops" und "Schlümpfe" hatten bei der "Landesturniade" in Sörup hervorragende Plätze belegt, die Schützen schafften den Klassenerhalt in der Verbandsliga, die Damen-Fußballerinnen und die Herren belegten jeweils vordere Tabellenplätze.

Rene Alexander, Spartenleiter Jugendfußball, berichtete über die Planung, eine Spielgemeinschaft mit den Vereinen TuS Collegia Jübek, FC Ellingstedt-Silberstedt und TSV Gammelund-Bollingstedt, zu gründen. Seit vielen Jahren gebe es Probleme, ab der C-Jugend eine eigene Mannschaft zu melden, sagte er. Da diese Probleme auch in den anderen Vereinen immer stärker aufträten, sei geplant, ab der nächsten Saison im Jugendfußball eine SG Arensharde zu gründen. Die Spieler blieben in den jeweiligen Vereinen Mitglied. Die Jahrgänge von der G- bis zur E-Jugend sollten unverändert in ihren Heimatgemeinden spielen. Ab der D-Jugend sollten auch vereinsübergreifende Mannschaften gebildet werden, um Perspektiven auf Spiele in den höheren Spielklassen zu bieten. In der B- und A-Jugend soll aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit zunächst weiter mit dem TSV Friedrichsberg eine Spielgemeinschaft gebildet werden.

Nach dem Haushaltsplan, aufgestellt von Heidi Lange, ist der VfB weiter in der Lage, ohne Beitragserhöhung die Ausgaben zu decken.

Die Spartenleiter Wolfgang Knuth (Schützen), Kirsten Roggensack (Allgemeinsport), Ralf Gerkowski (Seniorenfußball), Rene Alexander (Jugendfußball) sowie der Platz- und Gerätewart Carsten Goldschmidt trugen ihre Spartenberichte vor.

Bei den Vorstandwahlen wurden der zweite Vorsitzende Maike Obenauff, der zweiten Schatzmeister Erich Knuth, der Platz- und Gerätewarte Carsten Goldschmidt, die Schriftführerin Petra Scherer sowie das Mitglied im Ältestensrat Dieter Jensen wiedergewählt. Jugendwartin wurde Henrike Lausen.

Bürgermeister Helmut Ketelsen übernahm es, den Kreismeistern aus den Reihen der Schützen die Anerkennung der Gemeinde auszusprechen und überreichte Zinnbecher.

Die Ehrennadel in Bronze für verdienstvolle Mitarbeit erhielten Eike Kaschlun, Bärbel und Gerd Bork, Kirsten Roggensack, Maike Obenauff, Rene Alexander, Andre Mannott und Richard Hansen. Die Ehrennadel in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Asta Strahl, Johann Mannott, Torsten Howind, Patrick Bartholmei und Manfred Alexander. Die Ehrennadel in Gold für 40-jährige Mitgliedschaft gab es für Inge Albrecht. Für 50 Jahre Mitgliedschaft im Norddeutschen und im Deutschen Schützenbund wurde Rudolf Rohr vom Vorsitzenden des Kreisschützenverbandes ausgezeichnet.

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