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Geschwindigkeits-Messung belegt : Verkehrsberuhigung funktioniert

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Fast alle Autofahrer halten sich jetzt an Tempo 30 vor der Dänischen Schule in Treia.

Das Piktogramm, das die Gemeinde zur Verkehrsberuhigung auf der Fahrbahn im Dörpacker aufbringen ließ, scheint seine Wirkung nicht zu verfehlen. Bürgermeister Johann Nissen nutzte eine außerordentliche Sitzung der Gemeindevertretung, um über die Fortschritte bei den Bemühungen, den Verkehr im Bereich Dörpacker und der Straße Krim, in der Nähe der Altenwohnanlagen und der dänischen Grundschule zu verlangsamen, zu berichten.

Nach der ersten Auswertung einer mehr als einwöchigen Geschwindigkeitsmessung im Juni liegen nun weitere Ergebnisse vor. Waren bei der ersten Auswertung noch 27 Prozent der Autos im Dörpacker mit mehr als den erlaubten 30 Stundenkilometern unterwegs, so ergab der zweite Teil der Auswertung nur noch wenige Übertretungen, die sich dann um fünf bis zehn Stundenkilometer bewegten. Zwischenzeitlich hat die Gemeindevertretung beschlossen, das Piktogramm aufbringen zu lassen. Gleiches ist für die angrenzende Straße „Krim“ nach einer Erneuerung des Fahrbahnbelages geplant.

Die Gemeindevertretung war kurzfristig zusammengekommen, um einen Beschluss über die Umschuldung zweier Investitionsbank-Darlehen, die in den neunziger Jahren für den Bau der Seniorenwohnanlage aufgenommen worden waren, zu fassen. Amtskämmerer Daniel Drews eröffnete den Gemeindevertretern die Möglichkeit, die Restschuld eben dieser Kredite von knapp 429  000 Euro zinsgünstiger und mit geringerer Laufzeit umzuschulden, wobei sich allerdings der jährliche Schuldendienst um 10  000 Euro erhöhen würde. Man denke an die nachfolgende Generation, für sie wolle man alles tun, damit sie mit einer soliden Finanzlage handlungsfähig bleibe, waren sich alle einig und beschlossen einstimmig, 428  000 Euro umzuschulden und den Restschuldteil (660 Euro) durch die Entnahme aus der Rücklage sofort zu tilgen.

Außerdem teilte Bürgermeister Nissen mit, die Feuerwehr habe einen, wegen einer Programmumstellung notwendig gewordenen, neuen Laptop erhalten. Nissen berichtete weiter, es läge eine Empfehlung vor, eine Schutzimpfung gegen Hepatitis B für alle Feuerwehr-Kameraden vorzuhalten, wobei die Kosten von 165 Euro pro Person zu 80 Prozent von der Krankenkasse getragen würden.

Zum Schluss der „Sondersitzung“ machte er noch auf einen Termin aufmerksam: Ab September 2015 beginnen in Treia die Arbeiten zur Sanierung des Kanalnetzes.

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