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SN-Leser-Abstimmung : Unsere Menschen des Jahres 2015

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Drei Beispiele für vorbildliches ehrenamtliches Engagement: Die Leser der Schleswiger Nachrichten haben die Wahl für den Landesentscheid zum „Menschen des Jahres“ 2015.

Seit nunmehr 13 Jahren zeichnen die Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z) ihre „Helden des Alltags“ aus. Es sind Menschen, die sich ganz besonders für das Wohl ihrer Mitmenschen eingesetzt haben. Oft stehen die Nominierten nicht im Rampenlicht, sondern wirken im Verborgenen. Sie opfern viel Zeit und fast immer auch Geld für andere und beweisen in besonderem Maß soziales Engagement oder Zivilcourage.

In diesem Jahr nominiert die Redaktion der Schleswiger Nachrichten mit Yvonne Wiegers-von Wegner, Jutta Just und Dr. Rainer Winkler drei Kandidaten – engagierte „Menschen des Jahres“ aus der Region, ohne die unsere Gesellschaft um einiges ärmer wäre. Die Redaktion möchte schon die Nominierung als Anerkennung verstanden wissen. Denn jeder der drei hätte es angesichts seiner Verdienste um das Allgemeinwohl verdient, den Titel zu tragen. Und klar ist auch, dass alle besonders engagierten Menschen nicht im luftleeren Raum agieren, sondern meistens mit anderen gemeinsam tätig sind. Sie haben Mitstreiter, deren Leistung durch die Nominierung ebenfalls gewürdigt werden soll. Wer sich am Ende in der Gunst unserer Leser durchsetzt, wird im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltungen mit den „Menschen des Jahres“ der 14 weiteren sh:z-Tageszeitungen ausgezeichnet. Die Abstimmung beginnt am 2. November und läuft bis zum 22. November.


Yvonne Wiegers-von Wegner

Yvonne Wiegers-von Wegner hat ihr Leben dem Tierschutz gewidmet. Seit 2006 steht sie dem Tierschutzverein vor, der im gesamten Kreis Schleswig-Flensburg tätig ist. Seit dieser Zeit ist das Schleswiger Tierheim mit Hilfe von Spenden zu einer Wohlfühl-Oase für geschundene Kreaturen geworden. Yvonne Wiegers-von Wegner selbst bezeichnet sich als aktive Tierschützerin, ist buchstäblich rund um die Uhr auf Abruf, um Tieren in Not zu helfen.
Doch damit ist ihr Engagement nicht annähernd ausreichend beschrieben. Yvonne Wiegers-von Wegner hat einen Jugendgruppe aufgebaut, eine Tiertafel eingerichtet, geht mit Hunden ins Altenheim und integriert Flüchtlinge in ihre ehrenamtliche Arbeit. Man kann nicht Tieren helfen und dabei di Menschen außer Acht lassen. Es hängt alles zusammen “, lautet ihr Motto.
 

Jutta Just

Jutta Just ist weit mehr als nur eine Flüchtlingslotsin der ersten Stunde. Nachdem sie Anfang 2014 beschlossen hatte, sich im Amt Haddeby für die Integration von Asylsuchenden zu engagieren, betreute sie sogleich eine erste Familie aus Afghanistan. Zu ihr hat sie noch immer Kontakt und hilft, wo es nottut. Doch darüber hinaus ist sie inzwischen zum Dreh- und Angelpunkt jenes Netzwerkes geworden, das von Haddeby und Schleswig aus in der Flüchtlingsarbeit beispielhaft für viele andere Regionen im Kreis wirkt. Sie koordiniert die Arbeit der Lotsengruppe, die sich einmal im Monat trifft und deren E-Mail-Verteiler inzwischen 90 Personen umfasst, darunter bis zu 40 Freiwillige, die Flüchtlingen in der Region Deutschunterricht erteilen. Ein Fulltime-Job, wie sie sagt. Fünf bis sechs Stunden opfert sie täglich für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit.

Prof. Rainer Winkler

Prof. Dr. Rainer Winkler: Seit 20 Jahren besteht die Jugendstiftung Winkler in Schleswig – gegründet von Professor Dr. Rainer Winkler und seiner vor fünf Jahren verstorbenen Frau Monika. Gemeinsam haben sie mit dem Kinderspielzentrum eine Einrichtung geschaffen, die über die Grenzen der Stadt hinaus als beispielhaft gilt. Und auch wenn sie inzwischen auf festem Fundament steht, war doch in den vergangenen Jahren ein schier unglaubliches ehrenamtliches Engagement notwendig, um den Betrieb zugunsten der Kinder und Jugendlichen im Stadtteil Friedrichsberg am Leben zu halten. Nur ein Feld, auf dem Rainer Winkler sich zum Wohle der Stadt einsetzt. Mit der Zukunftswerkstatt verfolgt der 75-Jährige seine Vision der Stadt Schleswig als Zentrum für den Gesundheitstourismus. Er engagiert sich außerdem für die Stadtgeschichte.

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erstellt am 02.Nov.2015 | 00:47 Uhr

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