Und dann kam der Regen

'Vierkanttretlager': Top-Act des Festivals. Foto: Detlefsen
"Vierkanttretlager": Top-Act des Festivals. Foto: Detlefsen

450 Besucher bei Festival "SL Rocks" auf der Freiheit: Schlechtes Wetter, aber gute Stimmung

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13. Mai 2013, 10:02 Uhr

Schleswig | Ganz Schleswig hat sich am Sonnabend vor dem Regen in Sicherheit gebracht. Ganz Schleswig? Nein. Eine unbeugsame Gruppe trotzte vor der Bühne dem Wetter. Sie waren jedoch in der Minderheit. Während die Band "Ludwig Van" munter weiterrockte, versteckten sich die meisten Besucher des Festivals "SL Rocks" unter Planen sowie in Zelten.

Dabei hatte alles ganz friedlich angefangen: Als um 16 und 17 Uhr "Stanley Hobo" und "Loifior" spielten, war die Stimmung friedlich, das Wetter blond bis heiter und von einem norddeutschen Monsun keine Spur. Doch nur eine knappe halbe Stunde nachdem die Nummer 3 der zweiten Auflage von "SL Rocks" den Soundcheck beendete, setzte ein Regen ein, wie ihn selbst die windgepeitschte Schleistadt selten erlebt. Innerhalb weniger Minuten stand der Bühnenplatz auf der Freiheit unter Wasser. Dennoch: Einigen Zuhörern machte die kalte Dusche nichts aus. Sie tanzten, als würde die Sonne scheinen. Und ein wenig später, nachdem die Musiker von "Go Go Berlin" das Ruder übernommen hatten, kam wieder Festivalatmosphäre auf.

Je später die Stunde, desto voller der Platz - es schien, als wollte beinahe jeder der 450 Ticketbesitzer die Musik des Top-Acts "Vierkanttretlager" hören. Zu den Klängen des bekanntesten Hits der Band ("Photoalbum") kochte die Stimmung jedenfalls hoch. Dass der Regen zunächst die Gemüter abgekühlt hatte, war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu spüren. Bilanz: Dem Publikum hat es gefallen, eine Fortsetzung des Abends wurde gewünscht. Für "SL Rocks", organisiert von den Schülervertretungen der Lornsenschule und des BBZ, sieht die Zukunft positiv aus.

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