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Für Satruper Gymnasiastinnen : Umweltminister rollt Roten Teppich aus

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Elf Schülerinnen aus dem Bernstorff-Gymnasium drehen launige Filme zum Thema Umweltschutz – Robert Habeck ist begeistert.

Wer bekommt schon von einem Minister persönlich den Roten Teppich ausgerollt? Für elf Schülerinnen und Lehrer des Satruper Bernstorff-Gymnasium war diese Geste von Umweltminister Robert Habeck launiger Höhepunkt ihres Besuchs im Kieler Landeshaus. Der Grund: die Satruper Schülerinnen hatten kleine Filme gedreht, die Gleichaltrigen Lust auf Naturschutz und die Erhaltung bedrohter Pflanzen machen wollen – sehr zur Freude von Robert Habeck und vielen Naturschützern. Die Filme sind auf www.bluetenmeer2020.de zu sehen.

Was auf der Leinwand so leicht aussieht, erforderte jahrelange kreative Vorarbeit. Als ländliche Schule beschäftige sich das Bernstorff-Gymnasium auch mit Naturschutz, erläuterte Fachlehrer Jürgen Cordes, Betreuer und Berater des Projekts. Man arbeite seit Jahren mit dem Förderverein Mittlere Treene zusammen. Von dessen Geschäftsführer, Thorsten Roos, war die Schule vor drei Jahren angesprochen worden, ob sie sich an einem vom Bund geförderten Projekt der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein beteiligen wolle. Die Frage fiel auf fruchtbaren Boden. Die Schule richtete ein Geographie-Profil ein und verband es, einmalig im Land, mit dem Profil „Darstellendes Spiel“.

Das Ziel: Junge Menschen für den Naturschutz zu interessieren, aufzuzeigen, dass sie gebraucht werden, um bedrohte oder gar ausgestorbene Pflanzen zu erhalten. Zunächst galt es zu klären: Welche Pflanzen fallen in diese Kategorien? Unterstützung erhielten die Schülerinnen von der „Arche-Gärtnerei“ der Artenagentur Schleswig-Holstein.

Im Mai 2015 ging es an die Umsetzung. Auf der Schleimünder Lotseninsel wurden die Konzepte erstellt. Hilfe kam von Marcus Noll, der für das darstellende Spiel in der Schule zuständig ist und bereits einige Inszenierungen auf die Bühne gebracht hat. Zurück in Satrup begann die Umsetzung. Von der Stiftung Naturschutz erhielt die Gruppe technische und fachliche Unterstützung. Entstanden sind vier Kurzfilme, die das Thema Naturschutz verständlich darstellen – in einer Form, die selbst dem Umweltminister ein Schmunzeln entlockte und die die Zuschauer im Landeshaus mit Applaus belohnten.

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