Ulsnis kann auch 2013 investieren

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31. Dezember 2012, 03:59 Uhr

Ulsnis | In ihrer letzten Sitzung des Jahres verabschiedete die Gemeindevertretung Ulsnis die Haushaltssatzung für das kommende Jahr. Die Einnahmen steigen um etwa 70 000 Euro durch Steigerungen bei der Gewerbe- und der Einkommenssteuer sowie den Schlüsselzuweisungen. Die Ausgaben erhöhen sich um 31 000 Euro auf 712 000 Euro, vor allem durch die Erhöhungen von Amts- und Kreisumlage. 600 Euro sind nicht durch Erträge abgedeckt, sodass Finanzausschuss Vorsitzender Manfred Kurth von einem "quasi ausgeglichenen" Haushalt sprach. Neben den laufenden Investitionen bei der Feuerwehr ist die Sanierung der Sanitärräume des Kindergartens mit 8000 Euro der größte Posten im nächsten Jahr. Weiteres Geld fließt in den Spielplatz Gunneby mit 4400 Euro, die Wanderwege mit 3000 Euro, den Gemeindecontainer mit 1500 Euro und das Informationszentrum mit 2000 Euro. Investitionen und Defizite müssen aus den Rücklagen beglichen werden, die zum Jahresende auf etwa 300 000 Euro absinkt.

Weiteres in Kürze:

Die für den Jahresanfang 2013 geplante Indexierung, die für Zweitwohnungsinhaber nach der bereits beschlossenen Steuer eine weitere Erhöhung bedeuten hätte, wird auf den 1. Januar 2014 verschoben.

Um einen Fehlbetrag bei den Wassergebühren auszugleichen, werden die Grundgebühren um zehn Prozent angehoben. Privat-Haushalte zahlen ab dem Jahreswechsel eine Grundgebühr von 132 Euro jährlich. Der Kubikmeterpreis bleibt gleich. Die Wassergebühren erhöhen sich dadurch durchschnittlich um 5,4 Prozent.

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