Übung mit Hindernissen

Unverhofft behinderte ein Güllefahrzeug die Feuerwehrübung in Nottfeld. Foto: Hamisch
Unverhofft behinderte ein Güllefahrzeug die Feuerwehrübung in Nottfeld. Foto: Hamisch

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30. Mai 2013, 03:59 Uhr

Nottfeld | Übungen der Feuerwehr sollen den Ernstfall simulieren und Mängel aufzeigen. Dass diese Forderung ihre Berechtigung hat, machte die Bezirksübung im Bezirk Süderbrarup deutlich: 73 Aktive aus den Wehren Süderbrarup, Loit, Brebel und Dollrottfeld waren nach Nott feld gekommen, um mit der Ortswehr Nottfeld das Zusammenspiel im Ortsteil Lerchenberg zu üben, einem Ortsteil mit wenigen Häusern und einer engen Durchgangsstraße.

Der von Nottfelds Wehrführer Hans Erichsen vorgesehene Ablauf sah einen Brand in einem Wohnhaus vor. Die eingesetzten Wehren aus den Nachbarorten hatten die Aufgabe, aus einem Teich und über eine längere Distanz eine Wasserversorgung aufzubauen. Es zeigte sich jedoch, dass ein Ablaufplan nicht unbedingt die Realität widerspiegelt. Zwei Einsatzfahrzeuge behinderten sich in der engen Straße und - als wäre das nicht genug - tauchte plötzlich ein die ganze Straßenbreite einnehmendes Güllegespann auf. Da ging nichts mehr. Die Wasserzufuhr wurde gestoppt. Mühsam mussten Schläuche gelöst und eine Tragkraftspritze zur Seite genommen werden, bis der Güllewagen passieren konnte.

Die Ereignisse boten viel Stoff für Hans-Hinrich An dresen, der im Auftrag von Amtswehrführer Jürgen Werner die Übung mit kritischem Blick begleitete. Er beschränkte sich allerdings in seiner Manöverkritik auf die wichtigsten Hinweise.

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