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Schleswiger Nachrichten

19. August 2017 | 08:19 Uhr

Fahrdorf : TSV träumt von neuer Sporthalle

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Arbeitsgruppe des Fahrdorfer Sportvereins erstellt Studie für mögliches Bauprojekt. Am 9. Mai Gastgeber bei den Leichtathletik-Kreismeisterschaften.

Es ist seit vielen Jahren der Wunsch vieler Fahrdorfer: Der Bau einer modernen Multifunktions-Sporthalle. Deshalb hat sich – auf Anregung von Bürgermeister Frank Ameis – nun eine Arbeitsgruppe innerhalb des TSV Fahrdorf gebildet, um eine Vorstudie zu dem Thema zu erarbeiten. Dabei soll eruiert werden, ob ein solches Projekt überhaupt zu realisieren wäre – und welchen Chancen aber auch Risiken es mit sich bringen würde. Die ersten Ergebnisse dieses Konzeptes wurden jetzt bei der Jahresversammlung des Sportvereins, zu der Vorsitzender Rüdiger Kuss mehr als 40 Mitglieder begrüßen konnte, erstmals öffentlich vorgestellt.

Jens Gieselmann, zweiter Vorsitzender und Leiter der Gruppe, machte dabei deutlich, dass man sich rund um das Thema Hallenbau eine „offene Diskussion“ wünsche. Das beziehe sich auch auf einen möglichen Standort. „Wir sind dabei in guten Gesprächen mit unseren Nachbarvereinen aus Busdorf und Selk“, sagte er. Entsprechend erstelle man die Studie unter der Überschrift „Neubau einer Multifuktions-Sporthalle im Amt Haddeby“. Gleichzeitig wolle man auch andere Organisationen, wie den Ortskulturring oder die Feuerwehr, mit ins Boot holen. „Eine solche Halle könnte vielseitig genutzt werden. Natürlich auch von der Gemeinde, etwa für Konzerte oder Messen“, sagte Gieselmann, der als Filialbereichsleiter bei der Nospa arbeitet und auch deshalb einen genauen Blick auf die Finanzierungsmöglichkeiten habe. Das wiederum sei „der Knackpunkt“, schließlich gehe es hier um einen Millionenbetrag. Gerade jetzt, bei dem aktuell niedrigen Zinsniveau, sei aber der richtige Zeitpunkt, um über solche Projekte nachzudenken, betonte der zweite Vorsitzende, der dabei sowohl öffentliche Subventionen als auch Modelle aus dem Bereich des „Public-Private-Partnership“ als Mittel der Finanzierung nannte.

Letztere Idee stieß zwar nicht bei allen anwesenden Vereinsmitgliedern auf ein ungeteilt positives Echo. Insgesamt aber waren sich alle einig, dass eine neuen Halle sowohl ein Gewinn für die Gemeinde als auch den Verein sei. Denn für einen Großteil der Mitglieder, so habe eine Bedarfsermittlung ergeben, sei die vorhandene Halle, die in den 60er Jahren gebaut wurde, deutlich zu klein. Das wurde auch in den Berichten der Spartenleiter deutlich: So reichen die Maße von 18 mal 10 Metern gerade für ein Badminton-Feld und nur mit Mühe kommt hier ein vernünftiges Volleyball-Spiel zustande. „Deswegen halten wir den Ball seit 36 Jahren immer schön flach“, meinte Spartenleiter Claus Clasen. Bürgermeister Ameis, selbst ehemaliger TSV-Vorsitzender, lobte das Engagement der Arbeitsgruppe. Er lud das Team um Jens Gieselmann ein, das Konzept bei einer der nächsten Bürgermeisterrunden im Amt vorzustellen.

Als „TSV-Sportler des Jahres 2014“ zeichnete Rüdiger Kuss anschließend Jonas Matzen aus. Der 19-jährige Hochspringer hatte sich im vergangenen Jahr sowohl bei den Männern als auch bei den Jugendlichen (U20) den Landesmeister-Titel gesichert. Bei den Wahlen wurde Gieselmann in seinem Amt bestätigt. Gleiches gilt für Kassenwart Jörg Köpke sowie die zweite Beisitzerin Gunda Rühs. Neu gewählt wurden Eckard Weber als dritter Beisitzer und Sven Windmann als Schriftführer. Jugendwartin Kerstin Günter (ebenfalls wiedergewählt) blickte in ihrem Bericht auf die kommenden Termine voraus. Am 9. Mai finden auf dem Sportplatz die Leichtathletik-Kreismeisterschaften statt. Am 30. Mai ist Fahrdorf erneut Wechselpunkt beim „Lauf zwischen den Meeren.“ Dann wird es neben einem Spaß-Turnier für Jedermann erstmals auch eine Bühne geben, auf der sich Nachwuchsbands präsentieren können. Infos: tsv-fahrdorf.de.

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erstellt am 26.Mär.2015 | 07:19 Uhr

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