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Trotz Bedenken aus Kiel: Jübek will Baugebiet erweitern

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Bauauschuss bringt F-Plan für Hochmoor auf den Weg

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Jübek | Die Nachfrage nach Baugrundstücken in Jübek ist ungebrochen hoch. Nach Ansicht der Landesplanung sei die Gemeinde in letzter Zeit jedoch zu schnell gewachsen, gab Bürgermeister Herbert Will in der jüngsten Sitzung des Bau- und Wegeausschusses zu Protokoll. Deshalb müsse man erst einmal auf die Bremse treten, meinte er, und riet, mit der Konzeption bis nach der Wahl im Mai zu warten. Dies gilt insbesondere für das Gelände Hochmoor, für das der Ausschuss die 14. Änderung des Flächennutzungsplans beschließen wollte. Nach ausgiebiger Diskussion waren sich die Ausschussmitglieder einig, der Gemeinde die Fortführung der Planungen für Hochmoor zu empfehlen, auch wenn noch nicht gleich gebaut werde könne.

Zu den vorhandenen Versorgungslücken Telekommunikation und Internet wies Lutz Schnoor von der Amtsverwaltung anhand einer Karte auf die augenblickliche Situation hin. Seinen Ausführungen zufolge gibt es in der Gemeinde mehrere unterschiedliche Leistungsgebiete, einige, die bereits über Glasfaserkabel angebunden seien, und andere, die noch über Kupferkabel versorgt werden. Laut Aussagen des Bürgermeisters ist die Gemeinde auch bei der Zahl der Telefonanschlüsse am oberen Ende angelangt. Wills Vorschlag lautete, das gesamte Gemeindegebiet mit Glasfaserkabel auszurüsten, um heutigen und auch künftigen Anforderungen an die Technik genügen zu können. Er bedauerte, dass der Kreis bisher noch keine Richtlinienplanung erstellt habe, erst jetzt sei ein Projektmanager eingestellt worden.

Die Kosten für eine Glasfaservernetzung wurden mit etwa 25 000 Euro beziffert. Zurzeit sei aber nur die Telekom zum Bauen in der Lage und willens, hieß es. Nach eingehender Diskussion beschloss der Ausschuss einstimmig, zwei Angebote einzuholen und der Gemeindevertretung zu empfehlen, das günstigere Angebot anzunehmen.

Ausschussvorsitzender Franz Großkopf berichtete, dass durch die Kommission auf Amtsebene mit der Firma Philipps der preisgünstigste Anbieter für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung mit LED-Lampen gefunden worden sei. Für Friedrichsau sind 16 und für Jübek 41 Lampen vorgesehen, die mit etwa 16 815 Euro netto zu Buche schlagen, abzüglich zirka 25 Prozent Fördermitteln und zuzüglich Mehrwertsteuer. Die Ausschussmitglieder waren einstimmig der Meinung, den Austausch der Lampen vorzunehmen, für die die Haushaltmittel vorhanden sind.

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