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Schleswiger Nachrichten

18. August 2017 | 22:59 Uhr

Treia : Treenebrücke rostet im Verborgenen

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Das Holz der in den 1970er Jahren gebauten Überführung in Treia ist gut erhalten, aber die tragende Stahlkonstruktion darunter ist marode.

Oberflächlich ist alles in Ordnung, aber im Verborgenen rostet die Stahlkonstruktion unter dem Holz vor sich hin. Das Gestell der pittoresken hölzernen Treenebrücke, die am Ende des Treenewanderweges in Treia den Silberstedter Ortsteil Holm mit Goosholz (Treia) verbindet, weist erhebliche Mängel auf. An einigen Stellen ist die Stahlkonstruktion, die auf Pfeilern liegt, so rostig, dass man dort ein Loch mit dem Finger hineindrücken kann.

Die Brücke, die von Wanderern und Radfahrern genutzt wird, wurde im Rahmen der Treeneregulierung in den 70er Jahren gebaut. Am Material wurde damals nicht gespart. Die Brücke sollte gut in die Landschaft passen. Weil sie jahrein jahraus dem Wetter, ob Regen, Schnee, Frost oder auch Sonne, ausgesetzt ist, entschied man sich seinerzeit für robustes Bongossiholz, das sich bis heute auch verhältnismäßig gut gehalten hat, wenn auch immer wieder einmal kleine Reparaturen anfielen.

Peter Johannsen und Johann Nissen, die Bürgermeister von Silberstedt und Treia, sowie der Vorsitzende des Silberstedter Bauausschusses, Peter Hoffmann, und Claus Jürgen Sieh, stellvertretender Bauausschussvorsitzender in Treia, sind entsetzt über das jetzige Ausmaß der Schäden. Wasser- und Bodenverband sowie die Wasserbehörde des Kreises haben sie bereits informiert.

Nun sollen Fachleute beurteilen, wie es weiter gehen muss. Können die Schäden behoben oder muss eine neue Brücke gebaut werden? Fragen werden sich auch zur Schadenshöhe, zur Finanzierung und zu Fördermöglichkeiten stellen, denn vor allem eine neue Brücke, aber auch Reparaturkosten werden hoch zu Buche schlagen. Treia und Silberstedt werden sich die Kosten teilen müssen.

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erstellt am 13.Sep.2013 | 12:00 Uhr

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