Schleswig : Transalls im Tiefflug über der Stadt

Es scheint zum Greifen nah: Ein Transall-Flugzeug überquert die Innenstadt.
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Es scheint zum Greifen nah: Ein Transall-Flugzeug überquert die Innenstadt.

Bundeswehr-Maschinen aus Hohn müssen derzeit nach Jagel ausweichen.

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17. April 2014, 07:44 Uhr

Das laute Brummen ließ viele Menschen verschreckt zum Himmel blicken: Mehrere Stunden lang haben gestern Transall-Flugzeuge der Bundeswehr im Tiefflug über Schleswig ihre Kreise gezogen. Wegen Bauarbeiten an der Start- und Landebahn auf dem Flugplatz Hohn hatte das Lufttransportgeschwader 63 Anfang der Woche drei Transportmaschinen nach Jagel verlegt. Gestern hätten die Besatzungen das gute Wetter genutzt, um sogenannte Platzrunden zu drehen, erklärte Josef Ehrenreich, stellvertretender Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 aus Kropp/Jagel auf SN-Nachfrage. Konkret bedeutet das: Die Piloten trainieren den Landeanflug auf den Fliegerhorst Jagel, setzen kurz auf und starten dann wieder durch. Je nach Windrichtung und Übungszweck drehen die Propellermaschinen zur Schleife nach Süden oder Norden (Richtung Schleswig) ab.

Obwohl die trägen Transall C-160 zum Greifen nahe scheinen, hielten sie beim Flug über das Stadtgebiet die vorgeschriebene Mindesthöhe von 500 Fuß (etwa 150 Meter) ein, versicherte Ehrenreich. Heute würden die Gäste aus Hohn erneut zu Übungszwecken abheben, so der Oberstleutnant weiter. Dann ist Osterpause, ehe die „Brummelbienen“ vom 28. April bis 2. Mai eine weitere Woche von Jagel aus starten.

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