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Schleswiger Nachrichten

16. August 2017 | 15:18 Uhr

Tolle Filme und jede Menge Popcorn

vom

"Green Screen"-Festival gestern im Capitol / 260 SN-Leser sahen Naturfilme aus Deutschland, Japan und der afrikanischen Kalahari-Wüste

Schleswig | Die ersten Zuschauer kamen bereits eine Stunde vor dem offiziellen Beginn, um sich die besten Plätze zu sichern. Das "Green Screen"-Festival lockte gestern Vormittag 260 SN-Leser ins Capitolkino. In Schleswig zeigten die Naturfilm-Experten aus Eckernförde zum dritten Mal drei hochwertige Produktionen. Am Ende stimmte das Publikum darüber ab, welcher Film am schönsten war. Das Ergebnis aus Schleswig und 15 weiteren Spielorten wird am 7. September auf Gut Altenhof bei Eckernförde bekannt gegeben. Die Macher des Siegerfilms erhalten dort den sh:z-Publikumspreis.

Irene Ulrich vom Festival-Vorstand, Kino-Chef Markus Thiel und SN-Redaktionsleiter Michael Radtke begrüßten die Zuschauer. Sie mussten ihre Reden zweimal halten, denn um den Andrang bewältigen zu können, hatte das Publikum auf zwei Kinosäle verteilt werden müssen. Zur Abrundung einer typischen Kino-Atmosphäre gab es kostenlos Popcorn. Diesen Imbiss hatte Sybille Schmid-Sindram von der Firma "Bonus Strom" gesponsert. Radtke dankte der Unternehmerin sowie Kino-Chef Thiel für die Unterstützung. Dies wiederum wurde vom Publikum mit Applaus quittiert.

Die Entscheidung darüber, welcher Film besonders beeindruckt hat, dürfte den Zuschauern nicht leicht gefallen sein. War es die Doku über die Erdmännchen in der afrikanischen Kalahari-Wüste, die sich erstaunlich gut organisiert gegen Feinde verteidigen? Oder der Film über die Auenlandschaft Vorpommerns mit ihrer beeindruckenden Artenvielfalt? Oder der Beitrag über den japanischen Fluss Niyodo, dessen spektakuläre blaue Farbe ihm eine atemberaubende Schönheit verleiht? Am Ende gaben die Zuschauer höchst unterschiedliche und allesamt gut begründete Antworten darauf, an welcher Stelle sie ihr Kreuzchen gemacht haben.

"Green Screen", das internationale Naturfilmfestival in Eckernförde, wird am 5. September eröffnet. Bis zum 9. September sind über 110 Filme zu sehen, darunter viele Premieren. Etliche Honoratioren und Filmemacher haben ihr Kommen angekündigt, unter ihnen ist Inge Sielmann, die Frau des 2006 verstorbenen Tierfilmpioniers Heinz Sielmann. Das Programm mit sämtlichen Spielorten ist im Internet abrufbar (www.greenscreen-festival.de).

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erstellt am 12.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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