zur Navigation springen

Kollision nach Abbiegemanöver : Tödlicher Verkehrsunfall auf B201

vom

Auf der B201 bei Treia im Kreis Schleswig-Flensburg gerät ein Auto in den Gegenverkehr. Ein Mann kommt schwer verletzt ins Krankenhaus, ein anderer stirbt noch an der Unfallstelle.

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2013 | 20:13 Uhr

Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Mittwochabend auf der Bundesstraße 201 zwischen Treia und Wester-Ohrstedt im Kreis Schleswig-Flensburg ein Mann getötet worden. Ein weiterer wurde schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 17.15 Uhr kurz vor der Kreisgrenze zu Nordfriesland. Nach ersten Ermittlungen der Polizei wollte ein Autofahrer, der in Richtung Husum unterwegs war, nach links in den Schwabstedter Damm abbiegen. Da er den Gegenverkehr passieren lassen musste, stoppte er sein Fahrzeug. Dies erkannte der Fahrer eines nachfolgenden Fiat offenbar zu spät. Da der Mann sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand bringen konnte, wich er nach links auf die Gegenfahrbahn aus. Dort prallte er frontal mit einem in Richtung Treia fahrenden VW Golf zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW von der Fahrbahn geschleudert. Der Fiat schleuderte über die Straße und blieb total beschädigt auf der Fahrbahn stehen. „Nach dem Unfall geriet der Motorraum des Fiat in Brand“, berichtet Einsatzleiter Sönke Thomsen von der Feuerwehr Treia. Dieser Entstehungsbrand konnte jedoch von Anwohnern mit einem Pulverlöscher bekämpft werden.

Die Rettungsleitstelle alarmierte mehrere Rettungswagen, den Notrarzt sowie die umliegenden Feuerwehren, um die in beiden Fahrzeugen eingeklemmten Autofahrer zu befreien. Während die Einsatzkräfte den Fahrer des VW Golf mit schweren Verletzungen aus seinem Wagen retten konnten, kam für den Fahrer des Fiat jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Zur Rekonstruktion des Unfallherganges wurde ein Sachverständiger angefordert. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die B201 zwischen Treia und Wester-Ohrstedt für rund drei Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Polizei umgeleitet.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen